Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





Freitag, 16. November 2012

Alison Krauss



Alison Krauss ist eine amerikanische Country- und Bluegrass-Sängerin und Violinistin. Sie wurde 1971 in Decatur/Illinois geboren. Mit fünf Jahren begann sie Geige zu lernen und konzentrierte sich jahrelang auf die klassische Musik. Später wendete sie sich der Country- und Bluegrass-Musik zu. Sie nahm an Talentwettbewerben teil und mit 12 Jahren gewann sie die Illinois State Fiddle Championship und die Society for the Preservation of Bluegrass in America kürte sie zum Most Promising Fiddler im Mittleren Westen.
Mit erst 16 Jahren veröffentlichte Alison 1987 ihr Debüt-Album Too Late To Cry. Neben der Geige war nun auch die Stimme in den Vordergrund getreten. Sie konzentrierte sich ganz auf die, abseits der USA eher unbekannte Sparte des Country, auf Bluegrass. Und sie hatte Erfolg. Mit 19 gewann sie ihren ersten Grammy. Mit 21 Jahren wurde sie in Nashville in die Grand Ole Opry aufgenommen, die Ruhmeshalle der Countrymusik.
Alison Krauss spielt zusammen mit einer ausgewählten Gruppe von Musikern, die unter dem Namen Union Station als ihre Begleitband fungieren. Dazu gehören Dan Tyminski (Gitarre, Gesang), Ron Block (Banjo, Gitarre, Gesang), Jerry Douglas (Dobro) und Barry Bales (Bass, Gesang).
Im Laufe der Zeit konnte sie ihre Alben millionenfach verkaufen, was für eine Künstlerin aus diesem Genre fast schon als Sensation gewertet wurde. Außerhalb der USA wurde sie vor allem durch den Soundtrack des Kinofilms O Brother, Where Art Thou (2000) bekannt.
Abgesehen von ihrer eigenen Musik arbeitete sie auch mit diversen anderen Künstlern aus anderen Genres zusammen. So spielte sie mit Sting, Elvis Costello, James Taylor und das gemeinsame Projekt mit Robert Plant – Raising Sand (2007) wurde zum Riesenerfolg, es wurde 2009 mit fünf Grammys ausgezeichnet.
In ihrer Karriere konnte Alison Krauss bisher 27 Grammys mit nach Hause nehmen, was sie zur erfolgreichsten Künstlerin überhaupt macht.
2011 erschien das aktuelle Album mit Union Station, Paper Airplane. Mit ihrer bodenständigen, geradlinigen und doch oft melancholischen Musik trifft Alison Krauss den Geschmack vieler Hörer. Ihre zarte und prägnante Stimme erhebt sich wohltuend über dem üblichen Country-Allerlei. 











                                                                           



und noch eins, weil es so schön ist: 








                                                                                     

Donnerstag, 15. November 2012

Musikgeschichte: Alice Samter



Alice Samter war eine deutsche Komponistin. Sie wurde 1908 in Berlin geboren und starb 2004 ebenfalls in Berlin. Im Alter von neun Jahren erhielt sie Klavierunterricht und begann mit ersten Kompositionsstudien.
Sie machte eine Ausbildung als Buchhalterin und arbeitete ständig, um ihre Beschäftigung mit der Musik zu finanzieren. Ab 1930 intensivierte sie die Musikausbildung durch Studien bei der Pianistin Else Blatt, danach bei Amalie Iwan und Prof. Stark am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium.
Bei Gerhard F. Wehle studierte sie Improvisationen, bei Karl Ristenpart Chorleitung. Diese qualifizierten Vorstudien verhalfen Alice Samter zur Hochschuleinstufung ins 8. Semester und nur ein Jahr später, 1946, schaffte sie das Examen zur Musikpädagogin an Höheren Schulen.
30 Jahre lang war sie Musiklehrerin an einer Berliner Schule, für die sie auch mehrere Schulopern komponierte. Erst nach ihrer Pensionierung konzentrierte sich Alice Samter ganz auf ihre Kompositionen.
Sie trat in mehrere Verbände ein, um den Kontakt zu anderen Künstlerinnen zu finden und zu vertiefen. Dies sind die GEDOK Berlin (interdisziplinäre Gemeinschaft der Künstlerinnen), der Internationale Arbeitskreis Frau und Musik in Kassel und die ILWC ( International Leage of Woman Composers) in den USA.
Durch ihren äußerst bescheidenen Lebensstil sparte die Künstlerin ihr Vermögen an, um den künstlerischen Nachwuchs zu unterstützen. So wurde 1999 die Alice-Samter-Stiftung an der Hochschule der Künste in Berlin gegründet. Die Stiftung unterstützt bedürftige junge MusikstudentInnen der Hochschule, die alle zwei Jahre ein Konzert mit Werken der Komponistin veranstalten.
Nach 95 arbeitsreichen und engagierten Jahren starb Alice Samter 2004 in ihrer Heimatstadt. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, das neben einer großen Anzahl von Kompositionen in kleinen Besetzungen auch Bühnenwerke enthielt, wie die Schule der Witwen nach Jean Cocteau oder Die Nachtwache nach Texten von Nelly Sachs. Lieder auf Texte von Else Lasker-Schüler, Aldona Gustas, Hilde Domin und Ingeborg Bachmann deuten auf ihr starkes Interesse an Frauenliteratur ihrer Zeit, ebenso gibt es eine Reihe von Werken, die durch Gemälde oder Skulpturen von Kolleginnen inspiriert wurden.






                                                                        


                                                                             

Dienstag, 13. November 2012

Lissie



Lissie ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1982 als Elisabeth Maurus in Rock Island/Illinois geboren. Schon als Kind war Musik für sie von besonderer Bedeutung: „Ich hab immer vor mich hin gesummt und mir diese kleinen Songs und Melodien ausgedacht“, erinnert sie sich, „außerdem verfasste ich Gedichte, passend zur Musik. Wenn ich schlecht drauf war, tröstete und beruhigte mich schon alleine das Vibrieren beim Singen.“ Mit neun Jahren spielte sie die Hauptrolle im Musical Annie.
Ein Studium an der Colorado State University war nur ein kurzer Abstecher in die Hochschul-Welt. Lissie vernachlässigte dabei ihre Musik nicht, sie verfeinerte ihre Songs, trat als Headliner im örtlichen Theater auf und nahm einen Track mit einem lokalen Electronic-DJ auf, der irgendwie den Weg ins Fernsehen fand und als Soundtrack der Serien OC, California, Veronica Mars und Dr. House zum Einsatz kam. Nach einem Auslandssemester in Paris beschloss sie, die Uni komplett hinzuschmeißen, nach Los Angeles zu ziehen und einen Versuch zu starten, Karriere als Musikerin zu machen.
Mit Auftritten in Bars und Honig Verkaufen auf einem Bauernmarkt finanzierte Lissie sich ihren Lebensunterhalt. Die 2009 produzierte EP Why You Runnin' zog einige Aufmerksamkeit auf die junge Musikerin und sie erhielt einen Vertrag bei Columbia Records. Dort veröffentlichte Lissie 2010 ihr Debüt-Album Catching A Tiger, eine Mischung aus bluesigem Folk-Rock und Pop. Besonders in Europa wurde das Album ein Erfolg und schaffte es in mehreren Ländern in die Charts.
2011 erschien die EP Covered Up With Roses mit fünf Cover-Songs, u.a. Bad Romance von Lady Gaga und Nothing Else Matters von Metallica.










                                                                          

                                                                                                 

Montag, 12. November 2012

Wallis Bird



Wallis Bird ist eine irische Musikerin. Sie wurde 1983 in Meath geboren. Schon kurz nach ihrer Geburt schenkte ihr Vater ihr eine Gitarre. Dass aus ihr schließlich eine filigrane Gitarristin wurde, ist insofern erstaunlich, als ihr mit gerade mal anderthalb Jahren alle Finger der linken Hand von einem Rasenmäher abgetrennt wurden. Vier davon konnten der Linkshänderin wieder angenäht werden, nur der kleine Finger fehlt. Aus diesem Grund entwickelte sie einen einzigartigen Gitarrenstil. Sie spielt eine Rechtshänder-Gitarre seitenverkehrt, ohne die Saiten umzuspannen.
Nach der Schule zog Wallis nach Dublin, um am Bellyfermot College Musik mit Fachrichtung Songwriting zu studieren. Während dieser Zeit trat sie bereits in kleineren Clubs und auf Festivals auf. Während eines Austauschs in Deutschland lernte sie Musiker kennen, die später in ihrer Band spielten und auch ihren Produzenten Marcus Wüst. Sie blieb schließlich 18 Monaten hier und studierte ein Semester an der Pop-Akademie in Mannheim. 2006 produzierte sie eine EP mit dem Titel Branches Untangle.
Die Popularität der Irin wuchs stetig, was das Interesse renommierter Labels weckte. Wallis unterschrieb im Oktober 2006 schließlich bei Island Records. 2007 erschien dann das Debüt-Album Spoons, das den Sprung in die britischen Charts schaffte.
2009 wurde das zweite Album New Boots veröffentlicht. Wallis Bird überraschte hier mit einer etwas raueren Gangart, konnte aber auch damit ihren Hörerkreis zunehmend erweitern. 2010 tourte sie durch ganz Europa.
2012 erschien das aktuelle Album Wallis Bird, auf dem sich die Musikerin ausgeglichener präsentiert. Sie scheint ihren Stil gefunden zu haben. 











                                                                




                                                                                       

Freitag, 9. November 2012

Neuerscheinungen: Nena - Du bist gut



Am 2. November 2012 ist das mittlerweile 17. Album von Nena Du bist gut – erschienen. Aufgenommen wurden die 15 Songs in Island. Zwei Monate lang quartierte sich die Musikerin mit ihrem Produzenten Derek van Krogh und ihrer 13-köpfigen Band in der Nähe von Reykjavik im Studio der isländischen Band Sigur Rós ein.
Herausgekommen ist ein bunter Reigen deutscher Popmusik. Von Rock über Synthie bis zu klassischen Balladen – alles ist vertreten.
Die schnelleren Stücke wie Das ist nicht alles oder Lied Nummer eins verbreiten eine positive Energie, wie man sie noch aus Neue-Deutsche-Welle-Zeiten kennt. Insgesamt überwiegen aber die nachdenklichen, ruhigeren Titel. Esoterisch angehaucht, wie wir es von der gereiften Nena kennen, macht sie sich Gedanken über Trennungen (Freiheit, Ich hab dich verloren), Selbstfindungswege (Ich hör mir zu, Wo ist mein Zuhause) und auch ein Appell an uns alle darf nicht fehlen (Frieden).
Zwischendurch gibt es mit Goldene Zeit Goldenes Land Disco Sound, der allerdings verdächtig nach Corey Harts Sunglasses At Night klingt.
Insgesamt ist Du bist gut eine sehr vielseitige Produktion im typischen Nena-Stil. Fans werden das Album lieben, die anderen wird sie damit wohl nicht auf ihre Seite ziehen.
Mir sind die Texte an manchen Stellen doch etwas zu flach geraten "Alles was ich nicht ändern kann, das lass ich wie es ist / Denn alles was sich nicht ändern lässt, ist gut so wie es ist." (Du bist gut) oder sie haben eine Tendenz zum Kitsch wie in Schmetterling: Schmetterling, schwing deine Flügel/ Lass mich deine Schönheit sehen/ Solange es geht/ Eine Frau wiegt sanft ihr Kind und der Wind singt leise mit/ Wie zärtlich sie sind.
Ob Nena ihre Hörer mit Plattitüden dieser Art wirklich erreichen kann, bleibt dahin gestellt. Sie hat ja immer schon polarisiert. Entweder man mag sie – oder nicht. Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.           






                                                                                                  

Donnerstag, 8. November 2012

Sheena Easton



Sheena Easton ist eine schottische Sängerin. Sie wurde 1959 als jüngstes von sechs Kindern in Bellshill geboren. Schon als kleines Mädchen sang sie für Bekannte und Verwandte. Wegen ihrer guten Schulnoten, erhielt sie ein Stipendium für die Royal Academy of Music and Drama.
Mit der von der BBC produzierten Sendung The Big Time schaffte sie den Durchbruch in England. Sie erhielt einen Plattenvertrag bei EMI und 1980 erschien die erste Single Modern Girl, die zu einem kleinen Radio-Hit wurde. Die zweite Single 9 to 5 wurde dann zum großen Erfolg. In den USA schaffte es der Song sogar auf Platz 1, dort allerdings unter dem Namen Morningtrain. 9 to 5 kollidierte mit dem gleichnamigen Titel von Dolly Parton.
Schon mit ihrem Debüt-Album Take My Time (1980) hatte es Sheena Easton bis ganz nach oben in den Pop-Olymp geschafft. 1981 steuerte sie mit For Your Eyes Only das Titellied zu dem James Bond Film In tödlicher Mission (Originaltitel: For Your Eyes Only) bei. Er wurde für den Oscar nominiert. Im selben Jahr gewann die Schottin den Grammy als beste neue Künstlerin.
Die frühen 80er Jahre blieben die erfolgreichste Zeit für Sheena Easton. Mit Hits wie Telephone, We've Got Tonight (mit Kenny Rogers) oder You Could Have Been With Me und Machinery war sie eine der bestimmenden Pop-Sängerinnen dieser Zeit.
1987 machte die Sängerin einen Ausflug ins Schauspielfach. Bekannt wurde sie vor allem mit ihrer Rolle in der TV-Serie Miami Vice neben Don Johnson.
Die späten 80er brachten einen Imagewechsel vom Pop-Star hin zur Dance-Queen. In Zusammenarbeit mit Prince konnte die Musikerin auch hier etliche Erfolge verbuchen.
Obwohl Sheena Easton weiterhin CDs veröffentlichte, gelang ihr kein weiterer Hit mehr. 2000 zog sie sich schließlich zurück und widmete sich der Erziehung ihrer Kinder. Sie lebt seit Jahren in den USA und gilt als eine der reichsten schottischen Frauen. Von Zeit zu Zeit gibt sie auch heute noch Konzerte.










                                                                          


                                                                                      

Dienstag, 6. November 2012

Alison Sudol (A Fine Frenzy)



Alison Sudol, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen A Fine Frenzy, ist eine amerikanische Sängerin und Pianistin. Sie wurde 1984 in Seattle/Washington geboren. Der Name A Fine Frenzy stammt aus dem Sommernachtstraum von William Shakespeare: „The poet’s eye, in a fine frenzy rolling, Doth glance from heaven to earth, from earth to heaven“.
Alison wuchs in Los Angeles auf und blieb als schüchternes Kind lieber für sich. Sie beschäftigte sich gerne mit Musik und Literatur. Nach dem Schulabschluss brachte sie sich selbst das Klavier spielen bei, weil sie nur damit ihre Songs schreiben konnte.
Ein erstes Demo schickte sie zu EMI und ein Vertreter des Labels besuchte die junge Künstlerin zu Hause, um sie dort spielen zu hören. Danach bot er ihr einen Vertrag an.
2007 erschien das Debüt-Album One Cell In The Sea. Es wurde wohlwollend von der Kritik aufgenommen und die Single Almost Lover entwickelte sich zum Hit. Die Musikerin mit den roten Haaren und der zarten Stimme hatte es auf Anhieb geschafft, sich einen Platz im Musik-Geschäft zu sichern. Sie ging mit Indie-Star Rufus Wainwright auf Tour bevor sie ihre eigene Tournee in Nordamerika und Europa mit großem Erfolg absolvierte. Mehrere ihrer Songs wurden in amerikanischen TV-Serien verwendet.
2009 wurde das zweite Album Bomb In A Birdcage veröffentlicht. Im selben Jahr erschien ein Live Album und der Konzert-Film A Fine Frenzy Live At The House Of Blues Chicago.
Anfang Oktober 2012 erschien das aktuelle Album Pines. Die inzwischen erblondete Alison Sudol bleibt darauf ihrem zarten Indie-Stil treu. Poetische Texte werden mit leisen Tönen kombiniert, Melodien entwickeln sich nur langsam. Die sparsame Instrumentierung bleibt meist im Hintergrund bis sich im zweiten Teil erste Rhythmen zeigen. Danach ist das Tempo deutlich höher und der Sound wechselt zum fröhlichen Mitklatsch-Pop. Pines ist ein Album, für das man sich Zeit nehmen muss, das einen dann aber um so mehr begeistert. Ein modernes, eigenwilliges Werk, das sich ganz um die Natur dreht – mutig und gelungen!










                                                                   




                                                                                              

Montag, 5. November 2012

Zusels Lieblinge: Maybe - Ingrid Michaelson



Von der amerikanischen Singer-Songwriterin Ingrid Michaelson stammen viele tolle Songs. Einen davon auszuwählen, ist mir richtig schwer gefallen. Ich habe mich dann für Maybe entschieden, einen Titel der 2009 auf dem Album Everybody erschienen ist.
Mir gefällt vor allem der fast schon hymnische Refrain. Er verleiht dem Song diesen Optimismus, der für ein Abschiedslied schon erstaunlich ist. Aber...vielleicht kommt er ja wieder zurück...








Maybe



I don't wanna be the one to say goodbye
But i will i will i will
I don't wanna sit on the pavement while you fly
But i will i will
Oh yes i will

Cuz maybe in the future
You're gonna come back you're gonna come back around
Maybe in the future
You're gonna come back you're gonna come back
Oh the only way to really know
Is to really let it go
Maybe you're gonna come back
You're gonna come back
You're gonna come back to me

I dont wanna be the first to let it go
But i know i know i know
If you have the last hands that i want to hold
Then i know
I've got
To let them go

Cuz maybe in the future
You're gonna come back you're gonna come back around
Maybe in the future
You're gonna come back you're gonna come back
Oh the only way you really know
Is to really let it go
Maybe you're gonna come back
You're gonna come back
You're gonna come back

I still feel you on the right side of the bed
I still feel you in the blankets over my head
And i'm gonna wash away (i'm gonna wash away)
Oh i'm gonna wash away
Everything till you come home to me

Maybe in the future you're gonna come back
You're gonna come back in the future
You're gonna come back you're gonna come back

Maybe in the future
You're gonna come back you're gonna come back around
Maybe in the future
You're gonna come back you're gonna come back
Oh the only way you really know
Is to really let it go
Maybe in the future you're gonna come back
You're gonna come back
You're gonna come back around

Oh the only way you really know
Is to really let it go
Maybe in the future you're gonna come back
You're gonna come back to me
You're gonna come back to me 







 

Freitag, 2. November 2012

Diane Birch




Diane Birch ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1983 in Michigan geboren. Ihr Vater war Pastor, dessen Arbeit ihn und seine Familie in verschiedene Länder führte. So verbrachte Diane Teile ihrer Kindheit in Simbabwe, Südafrika und Australien. Als sie 13 war, kehrte die Familie wieder zurück in die USA und ließ sich in Portland nieder.
Mit sieben begann Diane das Klavierspielen und war fast ausschließlich von klassischer und Kirchenmusik umgeben.
Nach ihrem Schulabschluss zog sie nach Los Angeles mit der Absicht Filmmusik zu komponieren. Statt dessen verdiente sie ihr Geld als Klavierspielerin in einem Hotel. Sie begann, erste eigene Songs zu schreiben und verbrachte einige Zeit in England, wo sie auch die meisten Titel für ihr Album schrieb.
2007 ging sie nach New York und erhielt einen Plattenvertrag bei S-Curve Records. Ihr Debüt-Album Bible Belt erschien 2009 und sorgte gleich für Aufmerksamkeit. Diane Birch hatte diverse Auftritte in US Late Night Shows und ihr Song Valentino wurde im Film verwendet. Bible Belt, eine Anspielung auf ihre konservativ, christliche Erziehung, erhielt allgemein gute Kritiken und schaffte es in die US-Charts.
Die Musik von Diane Birch klingt ein wenig altmodisch und erinnert mich an die 70er Jahre und Carole King. Mir gefällts.











                                                                     


                                                                                              

Donnerstag, 1. November 2012

Edith Piaf



Heute beschäftige ich mich mit der wohl größten Chansonsängerin aller Zeiten – Edith Piaf. Sie wurde 1915 als Edith Giovanna Gassion in Paris geboren.
Da ihre Mutter sich nicht um sie kümmerte, wuchs sie bei ihrer Großmutter auf, die sie jedoch vernachlässigte. Zurückgekehrt aus dem Krieg nahm der Vater, ein Zirkusakrobat, seine Tochter bei sich auf. Sie war erst sieben, als sie das erste Mal mit auf Tournee kam. Mit zehn Jahren begann sie auf der Straße zu singen. Edith Piaf wurde stark geprägt von der Gewalttätigkeit des Milieus, in dem sie aufwuchs, und vom Alkoholismus ihres Vaters.
Mit 15 zog sie nach Paris und trat zusammen mit einer Freundin als Straßensängerin auf. Mit 17 bekam sie ein Kind, das mit zwei Jahren an Hirnhautentzündung starb.
1935 wurde Edith von Louis Leplée, einem bekannten Nachtclubbesitzer, entdeckt. In seinem Club wurde die zierliche Sängerin mit der kräftigen, gefühlsbetonten Stimme zur Sensation des Jahres. Leplée war es auch, der ihr den Spitznamen piaf – Spatz – gab, der später zu ihrem Künstlernamen wurde. Nach dessen Ermordung geriet Edith kurzfristig in Verdacht der Mitwisserschaft. Obwohl sie freigesprochen wurde, flüchtete sie daraufhin in die Provinz und kehrte erst 1937 wieder nach Paris zurück.
Der Geschäftsmann Raymond Asso verhalf ihr schließlich zum endgültigen Durchbruch. Er brachte sie mit der Pianistin und Komponistin Marguerite Monnot zusammen, eine Verbindung, die bis zum Ende von Piafs Karriere andauerte. Er schrieb auch ihren ersten Hit Mon Legionnaire und verschaffte ihr Auftritte in den renommiertesten Konzertsälen von Paris.
Edith Piaf war am ersten Höhepunkt ihrer Karriere. Während Asso zum Militär musste, schrieb Jean Cocteau ihr und ihrem neuen Lebenspartner, dem Schauspieler Paul Meurisse, 1939 den Einakter Le Bel Indifférent auf den Leib. Der Erfolg war so groß, dass sie ein Jahr später gemeinsam im Kinofilm Montmartre Sur Seine auftraten.
Während des Zweiten Weltkrieges und der deutschen Besatzungszeit blieb sie in Paris und gab Konzerte für Kriegsgefangene. Dabei schmuggelte sie gefälschte Arbeitserlaubnisse in Gefangenenlager, um einigen Soldaten die Flucht zu ermöglichen. In dieser Zeit unterhielt sie ein leidenschaftliches Verhältnis zu dem sechs Jahre jüngeren Chansonnier Yves Montand, dessen Karriere sie förderte.
1947 war die Sängerin in ganz Europa ein gefeierter Star. Ihr Versuch, auch in den USA Fuß zu fassen scheiterte dagegen. Doch lernte sie dort den Boxer Marcel Cerdan kennen, der ihre große Liebe wurde. Als dieser 1949 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, erlitt sie einen Schock, von dem sie sich Zeit ihres Lebens nicht wieder richtig erholte. Sie litt unter Depressionen und ihrer angeschlagenen Gesundheit. Ihre Probleme bekämpfte sie einerseits mit Drogen und Alkohol, andererseits mit zahlreichen Liebesaffären.
1952 heiratete sie mit Marlene Dietrich als Trauzeugin den Komponisten Jacques Pills, der für sie Je T'ai Dans La Peau mit Gilbert Becaud schrieb. Das Glück währte jedoch nur kurz. Nach vier Jahren ließen sich Edith Piaf und der ebenfalls alkoholsüchtige Pills wieder scheiden.
Anschließend konzentrierte sie sich vor allem auf ihre Konzerttätigkeit. Sie trat in Mexiko und Havanna auf, 1956 war sie die erste Varietésängerin, die ein Gastspiel in der New Yorker Carnegie Hall hatte, 1958 trat sie für drei Monaten am Stück im Pariser Olympia auf.
1959 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand nach einem schweren Verkehrsunfall rapide. Zusätzlich zu den schon vorhandenen Problemen wurde auch noch Krebs diagnostiziert. Trotz allem gab sie weiterhin Konzerte und veröffentlichte so bekannte Chansons wie Milord und das unvergessene Je Ne Regrette Rien, das deutliche autobiographische Züge trägt.
1962 heiratete sie den 20 Jahre jüngeren griechischen Sänger Teaphanis Lamboukas und sang vom Eiffelturm aus für eine riesige Menschenmenge. Beides konnte die rasche Verschlechterung ihrer Gesundheit aber nicht aufhalten. Anfang 1963 nahm sie noch L'Homme De Berlin auf, bevor sie sich an die Côte D'Azur zurückzog, wo sie nach mehreren Krankenhausaufenthalten am 11. Oktober 1963 starb. Die Beerdigung fand vier Tage später unter Teilnahme von 40.000 Trauernden im Pariser Friedhof Père Lachaise statt.
Bis heute ist Edith Piafs Beliebtheit ungebrochen. Mit ihrer emotionalen Art, Chansons zu singen hat sie sich in die Herzen unzähliger Menschen gesungen. Ihre Musik ist unvergessen.  







                                                                     







                                                                                                                                 

Dienstag, 30. Oktober 2012

Neuerscheinungen: Anna Depenbusch - Sommer aus Papier



Am 5. Oktober 2012 ist das neue Album von Anna Depenbusch, Sommer aus Papier, erschienen. Mit ihren 13 Liedern beschert uns die Musikerin mit ihrer unnachahmlichen Natürlichkeit und ihrer neu entdeckten Ukulele eine Mischung aus Fröhlichkeit, Wärme und auch Melancholie, die den kommenden Winter etwas erträglicher macht.
Entstanden ist das Album inspiriert durch eine Hawaiitapete: „Ich sah sie und im gleichen Moment wusste ich, ich werde eine Kontrast-Platte zum Schwarz/Weiß-Album schaffen. Sie wird bunt sein, so farbenfroh, wie die Hawaiitapete. Sie wird eine frische Leichtigkeit aufweisen, ohne jedoch den Anschluss an meine Vorgängeralben und die Art und Weise wie ich mit Worten umgehe, zu verlieren.“
Der Titeltrack Sommer aus Papier ist eines dieser typischen Depenbusch-Lieder. Leicht, einfach und immer wieder blitzt die Ironie durch. Das wunderschöne Duett mit Mark Forster, Ich und Du, handelt ganz klassisch von der Liebe, das fröhliche Tretboot nach Hawaii könnte zum modernen Volkslied avancieren.
In Hey Cowboy präsentiert sich Anna Depenbusch als Männerversteherin: "Glaub' mir, ich habe nichts gegen Männer, die weinen / bestimmt ist es anstrengend / immer Cowboy zu sein." Lebendige Menschen stehen im Mittelpunkt ihrer Songs, mit ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Träumen. Kleine Alltagsgeschichten inspiriert umgesetzt, pointiert zugespitzt und mit viel feinem Humor durchsetzt.
Zwischendurch bleibt Platz für Gänsehaut-Momente wie im düsteren Zimmer #439, ein kleiner Alptraum in Musikform, oder auch das ätherische Vom Leben als Gespenst, die beide viel Raum für Interpretationen lassen und gerade so einen besonderen Zauber entfalten.
Das wunderschöne Irgendwo ist oben ist ein tröstender Durchhalte-Song, mit dem man aus allen Tiefen auftaucht - "erst durch Schwarz dann durch Grau / Nach 1000 Metern langsam durch Blau / Und Du siehst es schimmert Türkis".
Benjamin präsentiert augenzwinkernd einen gesungenen Orgasmus bevor das letzte Lied den Hörer wieder auf die ernste Seite des Leben zieht. Mit Absicht wie Anna Depenbusch selbst sagt: „Die Sonne wirft auch Schatten, deshalb lasse ich die Platte mit der schweren, traurigen Ballade 110“ ausklingen. Es geht um einen Unfall und dass danach alles anders ist. Das Album endet wieder mit einer Klaviernummer. Balladen am Klavier, das gehört zu mir. Dem Klavier kann und will ich nicht untreu werden.“
Obwohl Sommer aus Papier so gar nicht in die dunklere Jahreszeit zu passen scheint, möchte ich euch das Album doch sehr ans Herz legen. Es macht die Welt ein wenig bunter und fröhlicher, ohne seicht zu sein. Und auch Fans der Melancholie finden hier ihre Momente, kurzum: ein vielseitiges, poetisches, ein wunderbares Album!



Hörtipps: Ich und Du, Tretboot nach Hawaii, Benjamin





                                                           


                                                                                      

Montag, 29. Oktober 2012

Grace Jones



Grace Jones ist eine jamaikanische Sängerin und Schauspielerin. Sie wurde 1948 in der Nähe von Kingston geboren. Als Teenager ging die Familie in die USA und lebte von da an in New York. Grace besuchte kurz die Schauspielschule, verlegte sich jedoch aufs Modeln, nachdem sie von einer Modelagentur entdeckt wurde.
In den 70er Jahren arbeitete sie in Paris für Elle und Vogue. Musikproduzenten interessierten sich schon bald für die auffallende Erscheinung. Ganz im Stil der Zeit produzierte Grace Jones dann auch drei Disco-Alben. Die Songs I Need A Man und La Vie En Rose machten die Künstlerin zu einer Ikone der New Yorker Club-Szene, vor allem im berüchtigten Studio 54.
Anfang der 80er Jahre orientierte sie sich dann mehr an New Wave und Reggae. Das Album Nightclubbing (1982), kam sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum sehr gut an und etablierte Grace Jones als international erfolgreichen Popstar. Dass sie dabei vor allem auf Coverversionen bekannterer Songs zurückgriff, tat ihrem Erfolg keinen Abbruch.
Mitte der 80er Jahre spielte sie in mehreren großen Kinofilmen mit. So war sie an der Seite von Arnold Schwarzenegger in Conan der Barbar zu sehen und spielte das Bond-Girl in Im Angesicht des Todes.
1985 schaffte Grace Jones dann mit Slave To The Rhythm ihren größten Erfolg. Das Album wurde ihr von Starproduzent Trevor Horn auf den Leib geschrieben. Es toppte alle ihre vorhergehenden Erfolge und machte sie zum international geachteten Superstar mit millionenfach verkauften Platten.
Ab Mitte der 80er Jahre ließ ihr kommerzieller Erfolg nach, wenngleich sie noch zwei weitere Platten veröffentlichte und weiterhin auftrat. Ab 1989 erschienen vorerst keine neue Aufnahmen von ihr; nach 19 Jahren veröffentlichte sie im November 2008 wieder ein neues Album mit dem Titel Hurricane. 2009 kehrte Grace Jones mit ihrer Hurricane Tour wieder auf die Bühne zurück und war auch in Deutschland zu sehen.










                                                                     



                                                                                        

Freitag, 26. Oktober 2012

Idina Menzel



Idina Menzel ist eine amerikanische Musicaldarstellerin, Sängerin und Schauspielerin. Sie wurde 1971 in New York geboren. Bereits mit 15 arbeitete sie als Sängerin auf Hochzeiten und Bar Mitzwas. Nach dem Schulabschluss studierte sie an der New York University’s Tisch School of the Arts Musik und Schauspiel.
1995 absolvierte sie ein Vorsingen für das Musical Rent erfolgreich. 1996 hatte das Stück seine Off-Broadway-Premiere, zog aber wegen des großen Erfolgs bald danach an den Broadway. Idina Menzel wurde gleich in ihrem ersten Engagement für den Tony-Award als beste Hauptdarstellerin in einem Musical nominiert.
Nach Rent veröffentlichte die Künstlerin 1998 ihr Debüt-Album I Still Can't Be Still. Außerdem stand sie in weiteren Rollen auf der Bühne, unter anderem als Dorothy im Musical Summer of ’42 im Godspeed Opera House in Connecticut, als Sheila in der „New York City Center Encores!“ Produktion von Hair und schließlich wieder auf dem Broadway als Amneris in Aida.
2003 folgte ein erneutes Engagement am Broadway. An der Seite ihrer Kollegin Kristin Chenoweth spielte sie Elphaba, eine der Hauptrollen im Musical Wicked – Die Hexen von Oz. Das Stück wurde zu einem Riesenerfolg und 2004 wurde Idina Menzel mit dem Tony Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin in einem Musical für ihre Darstellung der Elphaba ausgezeichnet. Noch heute müssen sich alle Elphabas an ihr messen lassen.
Neben ihren Theaterengagements hatte sie erste kleinere Rollen in Film und Fernsehen. Für das 2008 veröffentlichte Album I Stand schrieb Idina Menzel mehrere Songs selbst. Das Album schaffte es in die amerikanischen Billboard-Charts.
Ab 2010 hatte sie eine wiederkehrende Rolle in der erfolgreichen TV-Serie Glee. 2012 erschien das Album Live: Barefoot At The Symphony, das einen wunderbaren Einblick in die Vielseitigkeit Idina Menzels gibt. Aktuell tourt sie mit ihrem Bühnenprogramm durch die Welt.











                                                                    
                                                                                         

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Susan Werner



Susan Werner ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1965 in Manchester/Iowa geboren. Sie interessierte sich schon früh für Musik und lernte Gitarre und Klavier. Nach der Highschool studierte sie Gesang mit der Zielrichtung Oper.
Ein Konzert von Nanci Griffith veranlasste sie dazu, ihren musikalischen Fokus zu verändern. Sie begann damit, eigene Songs zu schreiben und trat im Großraum Philadelphia, New York und Boston auf.
1993 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album Midwestern Saturday Night auf ihrem eigenen Label. Nach und nach machte sich Susan Werner einen Namen in der Folk-Szene. Sie veröffentlichte mehrere Alben und tourte ununterbrochen. Sie spielte dabei mit Größen wie Joan Armatrading und Richard Thompson.
2001 zog sie nach Chicago und überraschte die Musik-Szene mit dem reinen Jazz-Album I Can't Be New (2004). Mit ihren Kompositionen, die in der Tradition eines Cole Porter angelegt waren, traf sie dennoch ihren eigenen Ton und konnte sich damit eine ganz neue Zuhörerschaft eröffnen.
Susan Werners siebtes Album, The Gospel Truth (2007) beschäftigte sich mit Religion, Glauben und sozialer Verantwortung. Auf Classics (2009) singt sie Pop-Songs aus den 60er und 70er Jahren, begleitet von klassischen Musikinstrumenten.
Das aktuelle Album Kicking The Beheeve (2011), produziert von Rodney Crowell und aufgenommen in Nashville, geht wieder mehr in Richtung Folk und Country.
Mal sehen, womit uns die Künstlerin in den nächsten Jahren noch überrascht.










                                                        
                                                                                    

Dienstag, 23. Oktober 2012

Christina Stürmer



Christina Stürmer ist eine österreichische Pop-Rock-Sängerin. Sie wurde 1982 in Linz geboren. Als Jugendliche spielte sie in verschiedenen Bands. Sie sang, spielte Saxophon und Querflöte. Nach der Schule machte sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin.
2003 beteiligte sich Christina an der ORF-Castingshow Starmania, bei der sie den zweiten Platz erreichte. Ihre erste Single Ich Lebe belegte neun Wochen lang den ersten Platz der österreichischen Charts.
Auch das Debüt-Album Freier Fall, das ausschließlich in Österreich erschien, konnte die Spitze der Charts erklimmen. Das zweite Album Soll Das Wirklich Alles Sein (2004) erreichte nur durchschnittliche Verkaufszahlen.
Mit den überarbeiteten Hits aus ihrer Heimat machte sich Christina Stürmer 2005 daran, den deutschen Markt zu erobern. Die Single Ich Lebe erreichte dann auch die oberen Regionen der Charts und auch das neu zusammengestellte Album Schwarz Weiss wurde zum Erfolg. Es stieg bis auf Platz drei der Album Charts und blieb über ein Jahr in den Top 20. Der gitarrenorientierte Mainstream-Rock begeisterte ein breites Publikum. Die anschließende Tournee war sehr erfolgreich, so dass manche Konzerte wegen der großen Nachfrage in größere Hallen verlegt werden mussten.
2006 erschien das Album Lebe Lauter. Die vorab erschienene Single Nie Genug wurde wiederum zum Hit. In Österreich wurde Christina Stürmer mit ihrem fünften Nummer-eins-Hit zu einer der erfolgreichsten österreichischen Künstlerin aller Zeiten.
2008 wurde das Unplugged-Album laut-Los veröffentlicht. Das Album enthält eine Auswahl von Songs sämtlicher von Christina veröffentlichter Alben in akustischem Gewand sowie neu aufgenommene Lieder.
Nach dem weniger erfolgreichen Album In Dieser Stadt (2009) konnte die Produktion Nahaufnahme (2010) wieder an die gewohnten Erfolge anknüpfen. Der Song Wir Leben Den Moment wurde in Österreich und Deutschland zum Hit.