Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





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Montag, 21. Januar 2013

Newcomerinnen: Eva Croissant



Eva Croissant ist eine deutsche Singer-Songwriterin. Sie wurde 1991 in Kleinfischlingen geboren. Sie wuchs auf dem Hof ihrer Eltern auf und zog nach der Scheidung der Eltern mit ihrem Vater nach Karlsruhe.
Nach der 11. Klasse brach sie das Gymnasium ab, schlug sich eine Weile mit Nebenjobs durch und ab 2009 lebte sie als professionelle Musikerin.
Im Februar 2012 veröffentlichte Eva Croissant ihr Debüt-Album Du bist nicht irgendwer. Von August bis November 2012 nahm sie bei der Casting-Show The Voice of Germany teil und konnte dabei sehr viele Anhänger gewinnen. Ihre Eigenkomposition Dein Herz trägt Felsen schaffte es in die deutschen Single-Charts.
Eva Croissant bevorzugt die ruhigeren Töne, die sie auch ausgezeichnet beherrscht. Sie schreibt tiefgehende Texte und singt sie mit einer schönen, klaren Stimme. Für alle, die es etwas leiser mögen, ist diese junge, erfrischende Musikerin genau das Richtige.











                                                                    

 
                                                                                            

Dienstag, 15. Januar 2013

Sophie Hunger



Sophie Hunger ist eine Schweizer Musikerin. Sie wurde 1983 als Emilie Jeanne-Sophie Welti geboren. Als Tochter eines Diplomaten wuchs sie in verschiedenen Städten (London, Bonn und Zürich) auf. Als Kind erhielt sie für einige Zeit Klavierunterricht, doch das ernsthafte Interesse für Musik begann erst nach dem Abitur.
Zwischen 2002 und 2006 war sie Gastsängerin bei dem Projekt Superterz, sie ist auch auf dem 2006 veröffentlichten Album Standards zu hören. Ab 2004 war sie zudem als Sängerin Mitglied in der Indie-Rock-Band Fisher, die sich 2007 auflöste.
Ihr erstes Album Sketches On Sea erschien 2006 unter dem Pseudonym Sophie Hunger - zusammengesetzt aus Weltis zweitem Vornamen und dem Mädchennamen ihrer Mutter. Obwohl kein großes Label hinter der Produktion stand, verkaufte sie einige Tausend Tonträger. Kollegen wie der Jazztrompeter Erik Truffaz oder der Sänger Stephan Eicher wurden auf sie aufmerksam und buchten sie als Support-Act. So tourte die Musikerin durch Europa und wurde allmählich einem breiteren Publikum bekannt. 2008 hatte sie einen umjubelten Auftritt beim legendären Jazz-Festival in Montreux.
Zudem komponierte sie für den Film Der Freund (2008) die Filmmusik und übernahm eine Nebenrolle.
2008 erschien das zweite Album Monday's Ghost, das es auf Anhieb auf Platz 1 der Schweizer Charts schaffte. Durch die Unterstützung eines Major-Labels erschien das Album wenige Wochen später auch in Frankreich, Deutschland und Österreich. Die eigenwillige Musik der Sophie Hunger, eine Mischung aus Indie-Pop, Folk, Jazz und Rock-Elementen, hatte eine größere Zuhörerschaft gefunden. Mit ihren Liedern, die sie in Englisch, Deutsch und Schweizerdeutsch singt, erzählt sie oft rätselhafte Geschichten, die - laut eigenen Aussagen - nichts mit ihr zu tun haben. „Ein Lied, das von mir handelt, kann kein gutes Lied sein, weil es keine Größe hat. Ein großes Lied muss eine Bedeutung haben, die über mich hinausgeht.“
2010 wurde das Album 1983 veröffentlicht. Von Sophie selbst produziert, erreichte es wiederum die Spitze der Schweizer Charts. Höhepunkt der dazugehörenden Tournee war der Auftritt beim Glastonbury-Festival, wo Sophie Hunger als erste Schweizerin überhaupt in Erscheinung trat.
Im Oktober 2012 erschien ihr aktuelles Album The Danger Of Light.











                                                                 

und noch eins auf Deutsch:



                                                                      


                                                                               

Donnerstag, 10. Januar 2013

Heidi Marie Vestreheim



Heidi Marie Vestreheim ist eine norwegische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1977 in dem kleinen Ort Öystese an der Westküste Norwegens geboren. Mit 17 Jahren begann sie, ihre eigenen Songs zu schreiben. Vorbilder waren dabei Musikerinnen wie Tori Amos, Laura Veirs oder die Indigo Girls.
Um mehr mit anderen Künstlern in Kontakt zu kommen, ging sie nach Bergen und tauchte in die dortige Musikszene ein. Zwei Jahre spielte sie zusammen mit der Electronic- und Funkband Atakama. Nach der Veröffentlichung einer CD und umfangreichen Touren trennten sich die Wege der Musiker wieder und Heidi Marie Vestreheim konzentrierte sich auf ihre Solo-Karriere.
Sie gründete ein eigenes Label und veröffentlichte 2004 ihr Debüt-Album Signs And Fiction. Das zweite Album Beautiful Houses folgte 2006.
Neben der Musik arbeitet die Künstlerin auch für das norwegische Fernsehen als Moderatorin, vor allem für Kindersendungen.
Für das aktuelle Album I Want To Go (2012) ließ sich Heidi Marie Vestreheim viel Zeit. Es ist ein überwiegend akustisches Album mit Folk-, Gospel- und Country-Elementen. Die Songs handeln ausschließlich von Dingen, die die Musikerin selbst erlebt hat. "Ich kann nicht vorgeben, irgendetwas zu sein, was ich nicht bin", sagt die offen lesbisch lebende Musikerin. Authentizität, viel Gefühl und Melodien mit Ohrwurmcharakter – das ist die Musik von Heidi Marie Vestreheim. 
Sehr empfehlenswert!









                                                                                                                        

Montag, 7. Januar 2013

Alix Dobkin



Alix Dobkin ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1940 in New York geboren. Aufgewachsen in einer jüdischen kommunistischen Familie im Schmelztiegel Philadelphia, interessierte sie sich früh für Kunst und Musik. Sie brachte sich selbst das Gitarre spielen bei und machte ihren Abschluss an der Tyler School Of Art.
1962 ging sie nach New York und trat in der Greenwich Village Kaffeehaus-Szene als Folk-Sängerin auf. Drei Jahre später heiratete sie Sam Hood, den Besitzer des berühmten Gaslight Cafe. Sie ging mit ihm nach Miami. Bekam eine Tochter und führte ein recht traditionelles Leben.
1972 hatte Alix Dobkin ihr Coming Out als lesbische Frau und fokussierte ihr musikalisches Interesse auf den Feminismus und dabei besonders auf das lesbische Leben.
1973 erschien ihr Album Lavender Jane Loves Women, von und für Lesben produziert und damit weltweit das erste seiner Art. Von Anfang an war Alix Dobkin sehr offen ihrem Publikum gegenüber. Sie war nach jedem Auftritt ansprechbar und bereit über feministisch-lesbische Themen zu diskutieren. In den frühen 70er Jahren war sie damit eine der ganz wenigen Künstlerinnen, die offen und ehrlich über ihre Homosexualität sprachen und diese sogar in den Mittelpunkt stellten.
Auch das zweite Album Living With Lesbians (1975) beschäftigte sich mit diesem Thema.
Mit ihren Songs tourte sie durch die USA, Canada, Großbritannien und Australien. Sie besuchte Frauen-Kommunen, organisierte Workshops und verbreitete somit ein Stück lesbische Kultur.
Auch heute noch, im fortgeschrittenen Alter ist Alix Dobkin aktiv. Sie singt bei politischen und lesbischen Veranstaltungen und ist Mitglied der OLOC (Old Lesbians Organizing For Change).
2009 erschien ihre Autobiographie My Red Blood.





www.alixdobkin.com            






                                                                                                                       

Dienstag, 18. Dezember 2012

Kathy Mattea



Kathy Mattea ist eine amerikanische Country-Sängerin und Songwriterin. Sie wurde 1959 in South Charleston/West Virginia geboren. Sie erhielt klassischen Gesangsunterricht in der Schule und als sie begann, sich für Folkmusik zu interessieren, lernte sie Gitarre spielen. Während ihrer Studienzeit an der West Virginia University wurde sie die Sängerin der Bluegrass-Gruppe Pennsboro. Zwei Jahre später brach sie ihr Studium ab und ging nach Nashville, um dort ihr Glück als Musikerin zu versuchen.
Dort schlug sie sich mehrere Jahre mit Nebenjobs durch bis sie 1983 endlich einen Plattenvertrag bei Mercury erhielt. 1984 erschien ihr selbst-betiteltes Debüt-Album. Aber erst das dritte, eher folk-orientierte Album Walk The Way The Wind Blows (1986) brachte den erhofften Durchbruch. Die Single Love At The Five And Dime wurde zu Kathy Matteas erstem Top-10-Hit. Sowohl die Fachpresse als auch die Hörer waren begeistert. Kathys Musik, von Folk und Bluegrass stark beeinflusst, brachte frischen Wind in die eintönig gewordene Country-Szene.
Die folgenden Alben Untasted Honey (1987) und Willow In The Wind (1989) brachten die ersten Nummer-1-Hits Goin' Gone, Eighteen Wheels And A Dozen Roses, Burnin' Old Memories und Come From The Heart und schließlich 1990 einen Grammy als Beste Country-Sängerin.
1993 erhielt Kathy Mattea für ihr Gospel-orientiertes Weihnachtsalbum Good News einen weiteren Grammy.
1994 steuerte sie zusammen mit Alison Krauss und Crosby, Stills and Nash einen Song zum Aids-Benefiz-Album Red, Hot and Country bei. Seitdem engagiert sich die Musikerin mit ganzem Einsatz für die Aids-Hilfe.
Kathy Mattea erreichte mit ihren folgenden Produktionen nicht mehr die Spitze der Charts, konnte die Alben aber weiterhin gut verkaufen. Sie reiste nach Schottland, um sich in der dortigen Folk-Szene umzuhören und arbeitete mit verschiedenen Musikern zusammen.
Die letzten beiden Alben Coal (2008) und Calling Me Home (2012) setzen sich mit dem Kohleabbau, vor allem in Kathy Matteas Heimat West Virginia, auseinander. Damit will die Künstlerin auf die sozialen und ökologischen Probleme, die Kohleabbau mit sich bringt, aufmerksam machen.









                                                                  
                                                                                                

Donnerstag, 22. November 2012

Kara Grainger




Kara Grainger ist eine australische Singer-Songwriterin.
Zusammen mit ihrem Bruder, dem bekannten Mundharmonika-Spieler Mitch Grainger, spielte sie in ihrer Heimat in der Blues-Band Papa Lips. Sie veröffentlichten zwei Alben und tourten mehrfach durch Australien. Außerdem war sie Sängerin und Gitarristin der Steve Prestwich Band.
Im Laufe der Zeit konzentrierte sich Kara mehr und mehr auf ihre eigenen Songs. Sie hatte Auftritte als Solo-Künstlerin, nahm an Songwriting-Wettbewerben teil und produzierte eine EP (Secret Soul).
2005 zog Kara Grainger in die Musik-Stadt Nummer 1 – Los Angeles. Dort machte sie sich einen Namen als Americana-Sängerin und versierte Gitarristin.
2008 erschien ihr Debüt-Album Grand And Green River. Das Album schaffte den Sprung in die Americana-Charts und erhielt gute Kritiken von der Fachpresse. Mit ihrer Mischung aus Blues, Folk und souligem Pop hat sich die Musikerin eine eigene Nische geschaffen.
Die inzwischen doch ansehnliche Fanschar wartet inzwischen ungeduldig auf ein neues Album.

                                                                                                 

                                                                                    






                                                                   

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Susan Werner



Susan Werner ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1965 in Manchester/Iowa geboren. Sie interessierte sich schon früh für Musik und lernte Gitarre und Klavier. Nach der Highschool studierte sie Gesang mit der Zielrichtung Oper.
Ein Konzert von Nanci Griffith veranlasste sie dazu, ihren musikalischen Fokus zu verändern. Sie begann damit, eigene Songs zu schreiben und trat im Großraum Philadelphia, New York und Boston auf.
1993 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album Midwestern Saturday Night auf ihrem eigenen Label. Nach und nach machte sich Susan Werner einen Namen in der Folk-Szene. Sie veröffentlichte mehrere Alben und tourte ununterbrochen. Sie spielte dabei mit Größen wie Joan Armatrading und Richard Thompson.
2001 zog sie nach Chicago und überraschte die Musik-Szene mit dem reinen Jazz-Album I Can't Be New (2004). Mit ihren Kompositionen, die in der Tradition eines Cole Porter angelegt waren, traf sie dennoch ihren eigenen Ton und konnte sich damit eine ganz neue Zuhörerschaft eröffnen.
Susan Werners siebtes Album, The Gospel Truth (2007) beschäftigte sich mit Religion, Glauben und sozialer Verantwortung. Auf Classics (2009) singt sie Pop-Songs aus den 60er und 70er Jahren, begleitet von klassischen Musikinstrumenten.
Das aktuelle Album Kicking The Beheeve (2011), produziert von Rodney Crowell und aufgenommen in Nashville, geht wieder mehr in Richtung Folk und Country.
Mal sehen, womit uns die Künstlerin in den nächsten Jahren noch überrascht.










                                                        
                                                                                    

Donnerstag, 27. September 2012

Barbara Clear


Barbara Clear ist eine deutsche Musikerin und Künstlerin. Sie wurde 1964 in Bad Homburg vor der Höhe als Barbara Klier geboren. Sie hat unmittelbar nach dem Abitur 1983 angefangen zu singen. Statt zu studieren ist sie sieben Jahre lange nachts Taxi gefahren, tagsüber komponierte sie.
Die ersten Konzerte gab sie auf Volksfesten und in verrauchten Kneipen hessischer Kleinstädte, bis Plattenfirmen aufmerksam wurden. Zu einem Vertrag ist es jedoch nie gekommen; sie habe alle Angebote abgelehnt, sagt sie.
Spätestens da wurde klar: Barbara Clear tickt nicht wie alle anderen. Sie ist nicht bereit Kompromisse einzugehen, vor allem, wenn es um ihre Musik geht. "Sie wollen dich in ihr Konzept pressen. Dann schmeißen sie eine CD auf den Markt und wenn es nicht sofort läuft, dann sitzt du in der Schublade und wartest darauf, dass der Vertrag ausläuft."
Also blieb die Künstlerin ihrem Weg treu und verbreitete ihre Musik allein, ohne Plattenfirma und ohne Manager. Sie spielte in kleinen Lokalen, Festzelten, Cafés, Clubs und auf auf Partys.
Im Jahr 2001 hatte sie die verrückte Idee, die Olympiahalle in München für ein Konzert zu mieten. Gesagt, getan, sie mietete die Halle auf eigenes Risiko und verbrachte die nächsten Jahre damit, Karten für das große Konzert zu verkaufen. Auf mehr als 220 kleinen Konzerten machte sie für sich Werbung und die Lawine kam ins Rollen. Die Presse wurde auf Barbara Clear aufmerksam und verfolgte interessiert ihre Bemühungen.
Würde es eine unbekannte Musikerin schaffen, die große Olympiahalle zumindest annähernd zu füllen?
Die Antwort lautete ja. Im April 2004 gab sie vor 8000 Menschen ihr erstes großes Konzert. Die Fachwelt war erstaunt. Barbara begeistert ihr Publikum, nur sie allein mit ihrer Gitarre. Ich selbst war auch bei diesem Konzert und kann nur sagen: Ein toller Auftritt mit Gänsehautgefühl.
Es folgten reihenweise Angebote von Plattenfirmen und Agenten, die die Künstlerin alle ablehnte. Stattdessen mietete sie auf ihrer Zwergenaufstand-Tour sechs der größten Hallen in Deutschland und versuchte sie zu füllen. Das Ergebnis war sehr unterschiedlich. Mal war die Halle fast leer, mal gut gefüllt. Insgesamt hat sie jedoch mit dieser Aktion bewiesen, dass es einem unabhängigen Künstler durchaus möglich ist, im heutigen Musikgeschehen zu überleben, mehr noch, viele Menschen zu erreichen und zu begeistern.
Nach diesen medienträchtigen Aktionen wurde es wieder ruhiger um Barbara Clear. Sie hatte weiterhin Auftritte in kleinen Locations und spielte auf ihrer Kulleraugen-Tour ohne Eintritt zu verlangen. Sie überließ es den Leuten selbst, wie viel sie geben wollten.
Aufmerksamkeit erlangte sie wiederum mit ihrem Widerstand gegen die GEMA. Sie strengte sogar eine Klage an gegen die, ihrer Meinung nach, ungerechten Gebühren. Die Klage ging, wie erwartet verloren.
Inzwischen hat Barbara Clear neben der Musik die bildende Kunst für sich entdeckt. Sie beginnt zu malen und ihre Musik, ihre Gedanken in Bilder umzusetzen und miteinander zu verbinden. Über Beamer-Projektionen integriert entstehen großformatige faszinierende Konzertshows.
Mit dem Begriff Kampfelfenland formuliert die Künstlerin ihre Philosophie vom nie endenden Widerstand gegen die kunst-feindlichen, kommerziell orientierten Organe der Musikindustrie.
Sie hat sich keinen leichten Weg ausgesucht, doch mit ganz viel kämpferischer Energie gesegnet, wird man wohl auch in Zukunft immer wieder von Barbara Clear hören. Alle Achtung vor dieser Frau!
                                                                                                   









                                                                    


Dienstag, 25. September 2012

Ellis



Ellis ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1976 als Ellis Bergeron in Liberty/Texas geboren. Schon früh mit dem Musikvirus infiziert, begann sie als Teenager eigene Songs zu schreiben und spielte in der Highschool in einer Rock-Band.
Mit 16 ging sie schließlich nach Minnesota, um ihre Musik-Karriere zu verfolgen. Sie nutzte jede Möglichkeit, aufzutreten, spielte in Clubs und Cafés. Ellis gründete sogar ein eigenes Label, um ihr Debüt-Album Soft Day 1996 zu veröffentlichen. Während ihrer College-Zeit in St. Olaf war sie Mitglied der Band Bobby Llama bis sie sich im Jahr 2000 wieder als Solo-Künstlerin auf den Weg machte.
Sie trat auf Frauenmusik- und Folk-Festivals auf und erweiterte durch zahlreiche Auftritte ihre Anhängerschar. Außerdem tourte sie mit arrivierten Künstlern wie Patty Larkin, Richard Shindell oder Cheryl Wheeler. Ihre warmherzige, humorvolle Art, ihr ausgefeiltes Songwriting und ihre schöne Stimme machen jedes Konzert zu einem intimen, intensiven Ereignis.
Ellis hat in ihrer Karriere bisher mehr als 40000 CDs unabhängig verkauft und etliche Auszeichnungen erhalten. Sie gehört zu den prominentesten Vertretern der Modern-Folk-Sparte.












                                                              

                                                                                          

Freitag, 6. Juli 2012

Newcomerinnen: Imany



Imany ist eine franco-komorische Soulsängerin. Sie wurde 1979 in Martigues als Nadia Mladjao geboren. Ihr Künstlername Imany stammt aus ihrer Muttersprache Swahili und bedeutet Glaube. Sie wuchs in einem Vorort von Paris auf. Als Kind schon träumte sie davon, Sängerin zu werden. Doch ihre Schüchternheit hielt sie davon ab, entsprechende Schritte zu unternehmen. Es reichte nur zum Schulchor.
Mit 19 ging sie nach New York und arbeitete in der Modebranche als Model. Nach sieben Jahren hatte sie genug : "Ich hatte keine Lust mehr, nur als wandelnder Kleiderbügel durchs Leben zu gehen". Wieder in Paris beschloss Imany,ihrer großen Leidenschaft, der Musik, eine Chance zu geben. Sie verarbeitete die letzten Jahre mit dem Schreiben von Songs. Mit Hilfe des senegalesischen Produzenten Malick N'Diaye, der ihre soulige Stimme im Sommer 2008 entdeckte, ging es fortan auf Tour durch die unzähligen Clubs der Seine-Metropole, um sich als Sängerin einen Namen zu machen.
Nach der EP Acoustic Sessions (2010) erschien ihr Debütalbum The Shape Of A Broken Heart 2011 in Frankreich und im Juni 2012 endlich auch in Deutschland. Langsam aber beharrlich erarbeitet sich Imany ihre Zuhörer. Ihre Musik ist eine Mischung aus Folk und Soul mit kleinen afrikanischen Schnipseln. Die Texte handeln von Liebe, vom Weggehen und der Suche nach Identität. Mit ihrer Stimme, die ein wenig an Tracy Chapman erinnert, zieht Imany die Hörer in ihren Bann.
Mich hat sie auf der Stelle erobert. Schöne, einfache Musik und diese Stimme, die mir durch und durch geht – ein absolut beachtenswertes Debüt!






     

                                                                     


                                                                                   

Donnerstag, 28. Juni 2012

Neuerscheinungen: Mary Chapin Carpenter - Ashes And Roses



Am 12. Juni 2012 ist das 12. Studio-Album von Mary Chapin Carpenter – Ashes And Roses – erschienen. Die Singer-Songwriterin hatte in den letzten Jahren einige Schicksalsschläge zu verkraften: ihre Scheidung, den Tod ihres Vaters und eine lebensbedrohende Erkrankung. In 13 großartigen Songs verarbeitet sie ihre Erfahrungen.
„Das Album enthält die Songs, die mir in den Sinn kamen, als ich zu schreiben anfing”, erläutert Mary Chapin Carpenter. „Sie zu verdrängen oder zu versuchen, etwas anderes zu schreiben, wäre nicht authentisch gewesen. Songwriting ist das, was ich tue. Das ist meine Art, die Dinge zu verstehen und zu bewältigen. Dadurch versuche ich, Zusammenhänge herzustellen und meinen Weg durch die Welt zu finden.“
Weiß man um die Zusammenhänge, überrascht es nicht, dass Ashes And Roses ein ruhiges, oft melancholisches Album geworden ist. Zusammen mit ihrem Produzenten Matt Rollings schafft es die Amerikanerin aber, zwischen den traurigen Klängen auch Positives auszustrahlen.
The Swords We Carried erzählt mit leiser Melancholie von dem erlittenen Verlust, Learning The World beschreibt Traurigkeit auf sehr poetische Weise und in Fading Away weicht die Traurigkeit der Erkenntnis von der Notwendigkeit des Loslassens. Damit das Album nicht zu sehr in Selbstmitleid versinkt, hat Mary Chapin Carpenter mehrere vitalere Titel eingestreut. Titel wie Chasing What's Already Gone, I Tried Going West und das wunderbare Duett mit James Taylor, Soul Companion, heben die Gesamtstimmung. Das Album schließt mit Jericho, einem unter die Haut gehenden Song, bei dem die wunderbare Altstimme der Sängerin lediglich vom Pianospiel Matt Rollings begleitet wird. Es ist ein weiteres Lied, in dem das Herz geheilt wird und wieder schlägt.
Wie schon bei den meisten ihrer letzten Werke verschreibt sich Mary Chapin Carpenter dem Minimalismus: wenige Harmonie-Wendungen, sparsame Arrangements, oft verzichtet sie sogar auf einen markanten Refrain. Im Mittelpunkt ihrer Titel steht immer das Geschichtenerzählen - untermalt von hypnotisch wiederkehrenden Melodiefiguren einer Gitarre oder von einem esoterisch klingenden Klavier.
Wer die leisen Töne liebt und auch vor traurigen Klängen nicht zurückschreckt, dem wird Ashes And Roses gut gefallen. Mary Chapin Carpenter ist ein weiteres wunderschönes und beeindruckendes Album gelungen, das sich durch eine unglaubliche Intensität auszeichnet.    





                                                                                                                 




Donnerstag, 21. Juni 2012

Neuerscheinungen: Amy Macdonald - Life In A Beautiful Light



Am 8. Juni 2012 ist das dritte Album der schottischen Musikerin Amy Macdonald – Life In A Beautiful Light erschienen. Mit ihrem vertrauten Produzenten Pete Wilkinson bleibt Amy dabei ihrem Stil treu – gut gemachter Folk-Pop mit Ohrwurmgarantie. Es wird sicherlich Kritiker geben, die nach einer Weiterentwicklung fragen, aber ich bin der Meinung, die Schottin hat mit diesem Album ein weiteres sehr schönes Stück Musik abgeliefert, warum sollte sie sich also zwanghaft neu erfinden?
Die Songs auf Life In A Beautiful Light beschäftigen sich mit Alltagsthemen wie Fußball und Kindheit, aber auch mit gesellschaftspolitischen Dingen. In Pride und besonders in The Green And The Blue kommt Amy Macdonalds Liebe zum Fußball zum Tragen. Hier beschreibt sie die Rivalität zwischen den schottischen Clubs Glasgow Rangers (Amys Lieblingsmannschaft) und Celtic Glasgow. 4th Of July und Left That Body Long Ago erzählen von Kindheitserinnerungen. Die Rettung der chilenischen Bergarbeiter 2010 ist der Hintergrund für Human Spirit und Across The Nile thematisiert die Befreiung des ägyptischen Volks von Mubaraks Schreckensherrschaft. In der überragenden Single-Auskopplung Slow It Down beschreibt Amy ihre eigene Auszeit nach einer stressigen Zeit.
Der Sound des Albums ist eine ausgewogene Mischung aus Rock, Folk und Country. Neben der immer präsenten Akustik-Gitarre haben auch Bläser, Streicher und Keyboards ihren Platz gefunden. Die unverwechselbare Stimme Amy Macdonalds, die noch einmal an Bandbreite gewonnen hat, gibt ihren Songs ihre spezielle Energie. Besonders, wenn der schottische Akzent hier und da durchblitzt, spürt man den typischen Macdonald-Charme.
Insgesamt ist Life In A Beautiful Light ein sehr schönes Album, das schnörkellos und authentisch ist und ohne viel Produktions-Tricks auskommt. Es kommt genauso rüber, wie sich Amy Macdonald selbst präsentiert. Einfach, ehrlich und sympathisch.
Schön, dass man mit dieser Art Musik im heutigen Musik-Geschäft erfolgreich sein kann.
Mein Hörtipp: Slow It Down, Pride und Life In A Beautiful Light 







                                                                
                                                           



                                                               

Dienstag, 17. April 2012

Joan Baez



Der heutige Beitrag beschäftigt sich mit einer ganz besonderen Musikerin – Joan Baez.
Joan Baez ist eine amerikanische Folk-Sängerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1941 in Staten Island/New York geboren. Sie ist Tochter einer Schottin und eines Mexikaners. Ihr Vater, ein Physiker, weigerte sich, für die lukrative Rüstungsindustrie zu arbeiten. Diese idealistische Einstellung des Vaters mag Einfluss auf Joans späteres politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und für die Bürgerrechte gehabt haben.
Als sie fünfzehn Jahre alt war, hörte sie zum ersten Mal eine Rede des bekannten und später ermordeten Martin Luther King. Diese Rede scheint bei ihr den Grundstein für ihr politisches Gewissen und ihre politischen Aktivitäten gelegt zu haben. Bereits ein Jahr später wurde sie mit ihrer Weigerung, die Klassenräume während einer Luftschutzübung zu verlassen, öffentlich auffällig.
1958 verließ sie die Palo Alto High School und nahm zum ersten Mal ihre Songs auf, jedoch ohne bemerkenswerten Erfolg. Die Familie zog im Sommer desselben Jahres nach Belmont/Massachusetts, wo ihr Vater an der bekannten Mit eine Dozentenstelle annahm. Daraufhin immatrikulierte Joan an der Bostoner Universität, verfolgte ihr Studium jedoch nicht besonders ernsthaft, sondern trieb sich bevorzugt in Kaffeehäusern herum, wobei sie erstmalig mit einer großen Folkszene in Berührung kam. In dem damaligen Club 47 hatte sie im Jahr 1959 regelmäßige Auftritte und es dauerte nur kurze Zeit, bis sie sich ihre eigene Fangemeinde aufgebaut hatte. 1960 erschien ihr erstes Album unter dem Titel Joan Baez bei Vanguard Records. Das Nachfolgealbum Joan Baez Vol. 2 (1961) erhielt in den USA Goldstatus, genauso wie beide Teile von Joan Baez In Concert von 1962. 1961 ging sie außerdem auf eine USA-Tournee und lernte dabei Bob Dylan kennen, der im Vorprogramm von John Lee Hooker auftrat. Sie begann, seine Songs zu interpretieren, und stellte ihn ihrem Publikum vor. Aus der anfänglich beruflichen wurde bald auch eine private Beziehung; die beiden wurden ein Paar. Joan Baez bezeichnete 2009 in dem Dokumentarfilm Joan Baez von Mary Wharton die Begegnung mit Bob Dylan als ihren künstlerischen Durchbruch. Die Beziehung der beiden scheiterte jedoch nach einigen Jahren.
In der ersten Hälfte der 1960er stand Joan Baez mit an der Spitze der Folkbewegung. Bereits zu dieser Zeit beeinflusste ihr Stil Künstlerinnen wie Joni Mitchell, Bonnie Raitt und Judy Collins. 1962, auf einer Tournee durch die Südstaaten, entschloss sie sich, nur noch dort aufzutreten, wo es keine Rassenschranken gab. Somit blieben ihr in den USA nur die schwarzen Universitäten. Am 28. August 1963 sang sie auf dem Civil Rights March das berühmte We Shall Overcome, das in den folgenden Jahren quasi zu ihrem musikalischen Markenzeichen wurde.
Joan Beaz’ politische Aktivitäten konnten viele Menschen animieren, sich für ebensolche Ideale einzusetzen. Sie verweigerte 1963 einen Auftritt bei der Fernsehproduktion ABC mit der Begründung des Boykotts des linken Musikers Pete Seegers durch den TV-Sender. Da sie nicht wollte, dass ihre Einnahmen mit beitragen sollten zu einer Finanzierung des Asienkrieges, behielt sie 60 Prozent der Einnahmen eigenmächtig ein. Unermüdlich war ebenfalls ihr Einsatz für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner. Ihre politischen Aktivitäten blieben jedoch nicht ohne Folgen für sie, was sich unter anderem in einer neunzig-tägigen Gefängnisstrafe äußerte, weil sie die Zufahrt zu einem Armeekomplex blockierte.
Ihr Augenmerk richtete sich nach Ende des Vietnamkrieges besonders auf die in Südamerika herrschenden Wirren um eventuelle Militärputsche, Menschenrechtsverletzungen und Diktaturen. Daneben erfuhr ihre Musik einen gründliche Entwicklung. Stand sie zu Anfang ihrer Karriere lediglich mit einer Gitarre auf der Bühne, so erweiterte Joan Baez die Instrumentierung ihrer Lieder und es gelang ihr immer wieder, den richtigen Ton zu finden und ihre Fans zu begeistern. Mag ihr dieses bei Konzertauftritten auch glänzend gelungen sein, so wollte der Funke bei Studioproduktionen nicht wirklich überspringen, da Kritiker unter anderem die angeblich stets ähnlich klingenden Melodien bemängelten. Die Musikerin versuchte daraufhin einen zeitgemäßeren Kompositionsstil, und mit Unterstützung der neuen Plattenfirma Virgin entstand ihr Album Play Me Backwards (1992), womit ihr ein künstlerisches Comeback gelang, wenngleich sie aus der Musikbranche nie vollständig verschwunden war.
Ring Them Bells, ein vielbeachtetes Baez-Live-Album, veröffentlichte sie 1995 gemeinsam mit einigen Freundinnen und Kolleginnen (Dar Williams, Indigo Girls, Tish Hinojosa, Janis Ian, Mary Black, Kate & Anna McGarrigle und Mary Chapin Carpenter) sowie ihrer Schwester Mimi Fariña. Mit den Indigo Girls ist sie mehrfach bei Konzerten aufgetreten, mit Janis Ian 1994 bei einem Benefizkonzert für die National Gay and Lesbian Task Force.
Unermüdlich tourt Joan Baez durch die Welt, interpretiert eigene Songs und klassische Folk-Songs von Woody Guthrie, Pete Seeger und Bob Dylan. Auch spanisches, französisches und deutsches Liedgut zählt zu ihrem Repertoire. Auch in diesem Jahr 2012 wird Joan Baez wieder auf deutschen Bühnen zu sehen sein.
Ich neige mein Haupt vor dieser bemerkenswerten Frau, die unermüdlich für Menschenrechte gekämpft hat und es immer noch tut und fast nebenbei ein großes musikalisches Werk geschaffen hat.








                                           




                                                      




                                         



                                                     

Dienstag, 20. März 2012

Priscilla Ahn



Priscilla Ahn ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1984 in Fort Stewart/Pennsylvania als Priscilla Natalie Hartranft geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit zur Hälfte in den USA und in Südkorea, dem Herkunftsland ihrer Mutter, deren Nachnamen sie später annahm. Mit 14 Jahren begann sie Gitarre zu spielen und in der Highschool trat sie regelmäßig in Cafés auf. Nach der Schule weigerte sie sich, zum Schrecken ihrer Eltern, aufs College zu gehen. Sie arbeitete tagsüber als Tour Guide und spielte nachts in den Clubs von Philadelphia ihre Songs.
Der Traum vom Leben als Musikerin ließ Priscilla Ahn nicht los und sie zog schließlich nach Los Angeles, um diesen Traum dort zu verwirklichen.
Monatelang schlug sie sich mit Gelegenheitsjobs durch und spielte ihre Musik, wo sie nur konnte. Mehr als einen kleinen Zuhörerkreis konnte sie jedoch nicht gewinnen. Erst ein ein Praktikum in einem Studio in Los Angeles, in dem Amos Lee 2004 seine erste EP aufnahm, brachte sie einen großen Schritt voran. Als der Musiker zwei Jahre später ein Demotape Priscilla Ahns hörte, setzte er sich bei den Chefs seines Labels ein und überzeugte sie, die Sängerin unter Vertrag zu nehmen.
2008 erschien das Debütalbum A Good Day, das gleich einige Aufmerksamkeit erreichte. Die Single Dream wie auch andere Songs wurden in mehreren populären TV-Serien verwendet.
Das zweite Album When You Grow Up (2011) konnte den Erfolg des Vorgängers wiederholen und Priscilla Ahn hatte einen Auftritt in der Tonight Show mit Jay Leno. Die Musikerin hat mit ihrer klaren Stimme und ihren ruhigen Songs eine Nische für sich gefunden.








              
                                                




                                                        

Montag, 12. März 2012

Amelia Curran



Amelia Curran ist eine kanadische Singer-Songwriterin. Sie wurde in St.John's/Neufundland geboren. Sie begann als Teenager, Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Später brach sie ihr Studium ab, um sich ganz der Musik zu widmen.
Ihr erstes Album Barricade erschien 2000. Die nächsten beiden Werke, Trip Down Little Road und Lullabies For Barflies, wurden in jährlichem Abstand veröffentlicht. Amelia Curran spielte jahrelang in Bars und Clubs und fand dort ihren eigenen Stil und auch eine Gruppe treuer Anhänger. Als Vorbilder nennt sie Tom Waits, Leonard Cohen und Neil Young. In ihren Texten beschreibt sie persönliche Erfahrungen mit einer unbarmherzigen Ehrlichkeit, die den Hörer in seinen Bann zieht. Ihre leicht rauchige Stimme nimmt einen mit in ihre Welt von Einsamkeit, Liebe, verlorener Liebe und Heinweh nach einem unbekannten Ort.
Das 2006 erschienene Album War Brides machte Amelia Curran erstmals einem größeren Publikum bekannt. Die Kritik war begeistert. Sie erhielt mehrere Songwriting-Preise und wurde für zwei East Coast Music Awards nominiert.
2009 veröffentlichte die Musikerin ihr viertes Album Hunter, Hunter. Auch hier sparte die Kritik nicht mit Lob und 2010 erhielt Amelia Curran dafür einen Juno Award. Damit ist sie in der ersten Reihe der kanadischen Folk-Musiker angekommen.











                                                                                  

Donnerstag, 8. März 2012

Anna Vogelzang



Ich habe vor kurzem eine Musikerin entdeckt, die mir sehr gefällt. Ich habe nicht viele Informationen über sie, möchte das wenige, das ich weiß aber gerne mitteilen. Ihr Name ist Anna Vogelzang und sie ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde im Großraum Boston geboren und lebt jetzt in Madison/Wisconsin.
Mit 13 Jahren lernte sie Gitarre spielen und schrieb erste eigene Texte. Ihr großes Vorbild war Jewel. Sie wollte sein wie sie.
Später reiste sie durch die USA und spielte ihre Musik, wo sie nur konnte. Sie arbeitete mit vielen Indie-Künstlern zusammen (Charlotte Martin, Dresden Dolls) und versuchte ständig Geld aufzutreiben, um ihre Alben zu finanzieren.
Das Ergebnis sind The Things That Airplanes Do (2007), Paper Boats (2010) und ganz aktuell Canary In A Coal Mine (2012). Die Alben sind in Deutschland nicht leicht aufzutreiben, als Download aber durchaus erhältlich.
Anna Vogelzangs Musik ist ganz viel Folk mit einem sehr eigenen Charakter. Neben der üblichen Gitarre gibt es Blasinstrumente, Akkordeon und Banjo, die zusammen mit der wunderbaren Stimme der Musikerin richtig Spaß machen. Besorgt euch das neue Album und ihr werdet hören, wovon ich spreche!






            

                                                        

                                                                 



                                                         

Montag, 27. Februar 2012

Natalia Zukerman

Natalia Zukerman ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde als Tochter des Violinisten und Dirigenten Pinchas Zukerman und der Flötistin Eugenia Zukerman in New York geboren. Ihre Schwester Arianna Zukerman ist Opernsängerin.
Derartig musikalisch vorbelastet, sucht sich Natalia ihren eigenen Weg und findet ihn in Folk, Bluegrass, Country und Americana. Sie spielt Gitarre, Banjo und Dobro und als Vorbilder nennt sie Joni Mitchell , Ani Difranco und Bonnie Raitt. Neben der Musik betätigt sie sich auch als bildende Künstlerin, ihre Spezialität sind Wandmalereien.
2001 erscheint ihr erstes Album Mortal Child. Es folgen drei weitere unabhängig produzierte Alben. Ihr aktuelles Album Gas Station Roses erscheint 2011. Es enthält Songs mit unterschiedlichsten musikalischen Elementen. Rock ist hier ebenso zu finden wie Folk, Bluegrass und Pop.
Natalia Zukerman ist eine sehr interessante Musikerin, die durch die Vielfalt ihrer Songs und vor allem durch ihre enorme Kunstfertigkeit an diversen Saiteninstrumenten glänzt. 




www.nataliazukerman.com 




                                        
                                                                                        

Freitag, 24. Februar 2012

Amy Speace



Amy Speace ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1968 in Baltimore/Pennsylvania geboren. Als Kind lernte sie Klavier, später kamen noch Klarinette und das Saxophon dazu. Als Erwachsene galt ihr Interesse in erster Linie dem Schauspiel. Sie spielte auf der Studenten-Bühne am Amherst College und wurde nach ihrem Abschluss Mitglied der National Shakespeare Company.
Amy Speace spielte am Broadway, in mehreren Independent-Filmen und leitete eine eigene Theatergruppe. Für diese schrieb sie auch Stücke und fungierte als Regisseurin. Nach einer schmerzhaften Trennung begann sie, erste eigene Songs zu schreiben und kam auf den Geschmack. Sie trat als Teil eines weiblichen Duos in der New Yorker Gegend auf. Später wagte sie den Schritt zur Solo-Künstlerin. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Album Fable auf ihrem eigenen Label Twangirl. Sie entschloss sich, ihre Schauspiel-Karriere ganz an den Nagel zu hängen und tourte fortan als Musikerin durch Clubs und Cafés. Einer dieser Auftritte erregte die Aufmerksamkeit eines Produzenten und Amy Speace erhielt einen Vertrag bei Wildflower Records. 2006 erschien Songs For Bright Street. Das Album erhielt gute Kritiken und konnte sich monatelang in den Americana- und Folk-Charts halten.
Unter dem Eindruck der Trennung von ihrem Mann entstand 2009 das Album The Killer In Me. Die Musikerin schloss sich in einer Hütte im Wald ein und verarbeitete ihren Schmerz mit Songwriting. Demzufolge ist das Album auch ein wenig düster und emotional, aber oft ist es ja gerade diese Musik, die einem unter die Haut geht. Amy Speace ist sich durchaus bewusst, dass ihre Musik nicht wirklich radiotauglich ist, für sie ist wichtiger, dass die Musik ihr entspricht, ehrlich ist und sie stolz darauf sein kann.
2011 erschien ihr aktuelles Album Land Like A Bird.