Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





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Montag, 21. Mai 2012

Adrianne (Gonzalez)



Adrianne (Gonzalez) ist eine amerikanische Singer-Songwriterin und Malerin. Sie wurde in Miami geboren und lebt momentan in Los Angeles. Schon früh hat sie sich für Musik interessiert und brachte sich selbst das Klavier Spielen bei. Inspiriert von der Musik der Indigo Girls, fing sie an Gitarre zu spielen und eigene Songs zu schreiben. Nach ihrem Abschluss am Berklee College of Music erhielt sie einen Plattenvertrag und ging an die Westküste.
Im Jahr 2000 erschien ihr Debütalbum For Adeline. Es folgten 10,000 Stones (2004), Down To This (2005) und Sweet Mistake (2006).
Adrianne legt viel Wert auf ihr Songwriting und hat auch etliche Preise dafür gewonnen. Ihre soulige Stimme und ihre intensiven Bühnenauftritte machten sie schnell zu einem Geheimtipp in der Alternative-Szene.
2008 gründete sie zusammen mit ihren Musiker-Kollegen Kyler England, Rob Giles und Gabriel Mann die Band The Rescues. 2010 erschien das Album Let Loose The Horses. Adrianne hat sowohl Auftritte mit The Rescues, als auch zusammen mit der Musikerin Natalia Zukerman. Mit dieser verbindet sie ihre Liebe zur Malerei. Beide Künstlerinnen arbeiten an einem Projekt namens Art Is Song. Hier legen sie Texte ihrer Songs zugrunde und malen dazu ihre Eindrücke. Bei ihren Auftritten präsentieren sie Ihre Bilder zusammen mit ihrer Musik. Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit, die das weitgefächerte künstlerische Spektrum von Adrianne zeigt. Eine interessante Frau!









                                                           
                                                                                  

Donnerstag, 5. April 2012

Kris Delmhorst



 Kris Delmhorst ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Aufgewachsen in Brooklyn, New York, entdeckte sie früh ihre Liebe zur Musik. Sie erhielt Cello-Unterricht
und studierte das Instrument später auch. Die klassische Musik war ihr nicht genug und sie spielte zusammen mit lokalen Jazz-Bands und Folk-Musikern. Im Laufe der Zeit erweiterte sich die Bandbreite ihrer Instrumente auf Gitarre, Geige, Mandoline, Klavier und Bass.
1996 zog Kris Delmhorst nach Boston, begann eigene Songs zu schreiben und integrierte sich Schritt für Schritt in die dortige Songwriter-Szene. 1998 erschien ihr Debütalbum Appetite. Durch unzählige Auftritte erarbeitete sich die Musikerin eine treue Fangemeinde. Ihre warme, intensive Stimme und ihre facettenreichen Songs erreichten die Menschen vor allem in der Bostoner Szene. Doch Kris Delmhorst tourt auch durch den Rest der USA und reist mit Gitarre und Rucksack durch Irland. Sie nimmt alle Eindrücke auf und verarbeitet sie in ihren Songs. So bleibt sie eine sehr interessante und wandlungsfähige Musikerin. Sie produziert unabhängig und geht ihren eigenen Weg.
Mit den Musikern der Bostoner Szene arbeitet Kris Delmhorst bei mehreren gemeinnützigen Projekten zusammen. Mit Catie Curtis, einer Bostoner Kollegin, verbindet sie eine enge Freundschaft.
2011 überrascht Kris Delmhorst Fans und Kritiker mit ihrem Album Cars. Das Werk besteht ausschließlich aus Coverversionen von Songs der Band The Cars. Die Musikerin schaffte sich hier ihre ganz eigene Hommage an ihre Lieblings-Band aus den 80ern. Wer glaubt, ihr Singer-Songwriter-Sound passt so gar nicht zum Wave und Synthie-Pop der Cars, wird hier eines Besseren belehrt. Das Experiment ist gelungen, Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!








                                                                       




Dienstag, 3. April 2012

Imogen Heap



Imogen Heap ist eine englische Musikerin. Sie wurde 1977 in Essex geboren.Sie erhielt schon in frühen Kinderjahren eine klassische Klavierausbildung, außerdem lernte sie das Spielen von Cello, Klarinette, Gitarre und Schlagzeug. Schon mit elf schrieb sie erste Songs. Nach der Scheidung ihrer Eltern kam sie mit zwölf Jahren in ein Internat, wo sie sich der musischen Klasse anschloss. Die Unterrichtsmethoden des Musiklehrers konnten Imogen nicht wirklich erreichen. Es kam zu zahlreichen Auseinandersetzungen, in deren Folge sie der Lehrer zwang, alleine zu üben. So brachte sie sich selbst das Samplen bei, spielte am Sequenzer und probierte an Mini-Computern herum, bis sie selbst in der Lage war, ihre eigenen Songs zu produzieren.
Nach dem Internat machte sie ihren Abschluss an der BRIT school und unterschrieb mit 17 ihren ersten Plattenvertrag. 1996 führte sie bei ihrem ersten Live-Auftritt vier Songs zwischen den Konzerten von The Who und Eric Clapton im Hyde Park in London auf. 1997 erhielt sie die Möglichkeit, bei der Aufnahme eines Songs von Bon Jovi Klavier zu spielen. 1998 erschien ihr Debütalbum I Megaphone. Der Album-Titel ist ein Anagramm ihres Namens. Kritiker verglichen Imogen Heap mit PJ Harvey, Kate Bush und Annie Lennox. Trotz einer Amerika-Tour sowie euphorischem Kritikerlob landete sie mit dem Debüt keinen Riesenerfolg. Ihre klare Stimme und die sehr persönlichen Texte besitzen dennoch zwingenden Gänsehautcharakter, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Nach dem Verlust ihres Plattenvertrags arbeitete die Musikerin mit dem Produzenten Guy Sigsworth zusammen. Die beiden veröffentlichten unter dem Namen Frou Frou das Album Details.
2004 verpfändete Imogen Heap ihre Wohnung, um die Produktion eines neuen Solo-Albums finanzieren zu können. Ende desselben Jahres stellte sie es fertig. Der Song Hide and Seek wurde für die zweite Staffel der Fernsehserie O.C., California verwendet und erhöhte den Bekanntheitsgrad der Musikerin enorm.
2005 gründete sie ihr eigenes Label Megaphonic, auf dem auch ihr Album Speak For Yourself erschien. Das Album verkaufte sich besser als erwartet. Es wurde auch in den USA veröffentlicht und Imogen Heap trat in den Late Shows von Letterman und Leno auf. 2006 wurde sie außerdem für zwei Grammys nominiert.
2009 erschien das Album Ellipse, das 2010 einen Grammy als „Best Non-Classical Engineered Album“ erhielt.
Seit März 2011 arbeitet Imogen Heap an ihrem Projekt Heapsongs. Jeder Song besteht aus einem Gemisch aus Alltagsgeräuschen und Klangsplittern. Auch Fans und Interessierte können ihren Teil beisteuern. Die Künstlerin veröffentlicht alle drei Monate einen neuen Titel. Eine absolut einzigartige Möglichkeit, am Schaffensprozess einer Künstlerin beteiligt zu sein.



www.imogenheap.com       





                                                                                                 





Freitag, 30. März 2012

Yael Naim



Yael Naim ist eine französisch-israelische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1978 in Paris als Tochter tunesisch-jüdischer Eltern geboren. Mit vier Jahren zog sie mit ihrer Familie in die israelische Stadt Ramat haScharon in der Nähe von Tel Aviv. Sie erhielt viele Jahre Klavierunterricht, in denen sie nicht nur ihre Leidenschaft für die Klassik entdeckte und ein Konservatorium besuchte, sondern auch Beatles-Platten lieben lernte und sich gesanglich an Aretha Franklin-Stücken versuchte.
Mit 18 traf Yael Naim in einem Tel Aviver Jazz-Club Musiker von Wynton Marsalis und trat mehrmals mit ihnen zusammen auf. Während ihres zweijährigen Wehrdiensts in der israelischen Armee war sie Solistin im Orchester der Luftwaffe. Danach tourte sie als Musikerin mit der Band The Anti Collision durch Israel.
Der Auftritt bei einem Wohltätigkeitskonzert in Paris wurde für die Musikerin der Ausgangspunkt für ihre weitere Karriere. Dort wurde sie von der Plattenfirma EMI entdeckt und unter Vertrag genommen. Ihr Debütalbum In A Man's Womb erschien 2001 und wurde zum totalen Flop. 2004 traf sie auf David Donatien, einen Multiinstrumentalisten und äußerst vielseitigen Musiker. Donatien überredete Yael dazu, in ihrer Muttersprache Hebräisch zu singen; zusammen schrieben und arrangierten sie Songs, bis drei Jahre später endlich genug Material für ein neues Album entstanden ist. Yael Naims zweites, selbstbetiteltes Album erschien 2007 und fand außerhalb der französischen Grenzen kaum Beachtung. Anfang 2008 fand dann einer der Albumsongs, New Soul, Verwendung in der Werbung für ein neues Notebook-Modell von Apple, das Apple MacBook Air. Durch die häufige Wiederholung in den Fernsehspots wurde das Lied so populär, dass es Anfang Februar auf Anhieb in die Top 10 der Billboard Hot 100 und in viele weitere Charts weltweit einstieg.
2010 veröffentlichten Yael Naim und David Donatien gemeinsam das Album She Was A Boy.



www.yaelweb.com           






                                                                                             





Mittwoch, 14. März 2012

Fiona Apple



Fiona Apple ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1977 als Fiona Apple Maggart geboren. Sie ist die Tochter des Schauspielers Brandon Maggart und der Sängerin Diane McAfee. Ihre Schwester Amber tritt als Sängerin unter dem Namen Maude Maggart auf. Ihr Halbbruder Garett Maggart spielte in der Fernsehserie Der Sentinel. Mit vier Jahren trennten sich ihre Eltern, mit acht begann sie, Klavierstunden zu nehmen und mit elf kündigte sie in ihrer Schulklasse an, dass sie sich und ihre Schwester umbringen wird. Letzteres hatte einen ersten Besuch beim Psychiater zur Folge. Als sie zwölf war, wurde sie auf dem Weg zu ihrer Mutter vergewaltigt. Um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten, begann sie damit, Songs zu schreiben.
Ein Demotape gelangte über Umwege zu Epic Rcords, wo Fiona Apple schließlich einen Vertrag erhielt. 1996 erschien Tidal, das Debut der damals erst 19jährigen. Die Single Shadowboxer erhielt verstärktes Airplay und das Album erreichte die Charts. Bis heute wurden davon mehr als drei Millionen Stück verkauft. Ihr Video zu Sleep to Dream wurde 1997 mit dem MTV Video Music Award ausgezeichnet. Ihr legendärer Auftritt bei den MTV Video Music Awards 1997 erlangte große Beachtung in den Medien. Mit den Worten „This world is bullshit, and you shouldn't model your life on what you think that we think is cool, and what we're wearing and what we're saying“ kritisierte sie die Musikindustrie.
Danach wurde es ruhiger um Fiona Apple, sie zog sich zurück, und es dauerte drei Jahre, bis ihr zweites Album veröffentlicht wurde. Anfangs kam es zum Streit mit der Plattenfirma, weil sie dem Album einen 90 Worte langen Namen geben wollte - den Text eines von ihr geschriebenen Gedichtes. Letztendlich einigte man sich auf die ersten drei Worte: When The Pawn ....Das musikalisch experimentellere Album wurde von vielen Kritikern und Fans gelobt und erreichte zwar noch Platin-Status, kam aber an den Erfolg ihres Debüts nicht heran.
2003 lehnte die Plattenfirma die Veröffentlichung des dritten Albums Extraordinary Machine ab. Das Material wurde als „kommerziell nicht erfolgversprechend“ bezeichnet. Fiona Apples Karriere hing in der Luft. Im Laufe der Zeit tauchten jedoch einzelne Lieder des unveröffentlichten Albums in Internet-Tauschbörsen auf und wurden auch von kleinen Radiostationen gespielt. Fans organisierten eine Kampagne für die Veröffentlichung. Am 15. August 2005 kündigt die Plattenfirma schließlich die Veröffentlichung einer überarbeiteten Version von Extraordinary Machine für Oktober 2005 an.
Seitdem ist es still um Fiona Apple geworden. Ich hoffe, dass sie einen Platz findet im Musikgeschäft, damit man bald wieder von ihr hört.







  
                                              



                                                               

Mittwoch, 15. Februar 2012

The Be Good Tanyas



The Be Good Tanyas sind eine kanadische alternative-country-Gruppe. Die Band besteht aus Frazey Ford (Gitarre, Gesang), Trish Klein (Gitarre, Banjo, Gesang) und Sam Parton (Gitarre, Mandoline, Banjo, Gesang).
Die Gruppe, benannt nach einem Song von Obo Martin (Be Good Tanya), gründete sich in den späten 90ern in Vancouver. Damals noch mit Folksängerin Jolie Holland, die sich später für eine Solo-Karriere entschied. Die Tanyas tourten zusammen durch Nordamerika und nahmen 2000 ihr Debüt-Album Blue Horse auf. Hier kombinierten sie Klassiker wie Oh! Susanna oder The Cuckoo mit selbstgeschriebenen Songs. Diese Mischung von alter Musik und neuen Elementen sollte eine typisches Merkmal für die Band werden. Das Trio besticht außerdem mit wunderbarem Harmonie-Gesang und hoher Kunst an den Instrumenten. Im Mittelpunkt steht meist Frazey Ford mit ihrem unverwechselbaren nuschelnden Gesang.
2003 folgte das zweite Album Chinatown und 2006 das das bisher letzte Album Hello Love. Ihre Songs wurden in TV-Serien wie The L-Word oder Weeds verwendet, was die Popularität der Band in den USA deutlich steigerte.
Die Musikerinnen sind neben den Be Good Tanyas auch in anderen Projekten involviert. Trish Klein bildet zusammen mit Alison Russell das Duo Po' Girl und Frazey Ford hat 2010 ihre erste Solo-CD veröffentlicht.
Im Moment liegt das Projekt The Be Good Tanyas auf Eis, was neue Produktionen angeht. Die Musikerinnen treten aber durchaus zusammen auf und haben gerade erst einige Live-Termine für 2012 bestätigt.






                                                                 



                                         


Sonntag, 11. September 2011

Regina Spektor


Regina Spektor ist eine aus Russland stammende amerikanische Sängerin und Pianistin, die zur Alternative- und Anti-Folk-Szene gezählt wird.
Sie wurde 1980 in Moskau geboren und als sie neun Jahre alt war, wanderten ihre jüdischen Eltern aufgrund des Antisemitismus in der Sowjetunion mit ihr in die USA aus.
Regina wuchs in New York auf und erhielt eine klassische Klavierausbildung.
Eigentlich von der klassischen Musik kommend, interessierte sich die Künstlerin zunehmend für andere Genres wie Hip Hop, Punk und Rock. Schließlich entdeckte sie Singer-Songwriter wie Joni Mitchell und begann selbst erste Songs zu schreiben. An einem Musik Konservatorium studierte sie Komposition und legte damit den Grundstein für ihre spätere Karriere.
Regina Spektor spielte in Clubs und Cafés der New Yorker Anti-Folk-Szene. Ihre ersten beiden Alben 11:11 (2001) und Songs (2002) veröffentlichte sie selbst und verkaufte sie bei ihren Auftritten. 2004 erhielt die Musikerin einen Vertrag bei Sire Records und das Album Soviet Kitch wurde veröffentlicht. Sie tourte mit den Strokes und später mit Kings Of Leon durch die USA und Europa.
Das 2006 erschienene Album Us wurde nun auch von den Medien beachtet. Mehrere Songs fanden Verwendung in Werbeclips und TV Serien, darunter auch Grey's Anatomy.
2009 erschien das bisher letzte Studio-Album Far.
Regina Spektors Musikstil zu beschreiben ist schwierig. Sie verarbeitet sehr viel verschiedene Elemente in ihrer Musik. So finden sich Anklänge aus Folk, Punk, Rock, Jazz und Klassik in ihren Songs. Sie selbst findet es wichtiger jedem einzelnen ihrer Songs einen eigenen Stil zu geben, als einen bestimmten Stil für ihre Musik als Ganzes zu entwickeln. Sie experimentiert gerne mit ungewöhnlichen musikalischen Techniken und verwendet sowohl Dialekte als auch Fremdsprachen in ihren Texten. Auch Ausschnitte aus der Literatur sind hier mehrfach zu erkennen. Als musikalische Einflüsse nennt die Künstlerin die Beatles, Bob Dylan, Tom Waits, Radiohead, Billie Holiday und Frederic Chopin.
Insgesamt ist Regina Spektor eine der ungewöhnlichsten, auffälligsten Musikerinnen, der aktuellen Musik-Szene. Auf ihrem Live-Album Live In London (2010) kann man sich besonders gut davon überzeugen.