Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





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Dienstag, 3. Juli 2012

Lady Gaga



Lady Gaga ist eine amerikanische Musikerin. Sie wurde 1986 in New York als Stefani Joanne Angelina Germanotta geboren.Als Kind lernte sie Klavier Spielen und schrieb bald eigene Songs. Auf der Highschool spielte sie Hauptrollen in Musicals und war doch eine Außenseiterin. „Über mich machte man sich früher lustig, weil ich für sie entweder provokant oder zu exzentrisch war. Ich habe mich nicht eingefügt, und ich fühlte mich wie ein Freak.“ Im Alter von 17 Jahren ging sie auf die Tisch School of the Arts der New York University. Dort studierte sie Musik und konnte sich im Bereich Songwriting durch das Schreiben von Essays und analytischen Arbeiten mit dem Schwerpunkt auf Themen wie Kunst, Religion, Soziales und Politik fortbilden. Im vierten Semester verließ sie jedoch die Hochschule, um sich auf ihre musikalische Karriere zu konzentrieren.
Nach einer Phase als Go-Go-Girl arbeitete Lady Gaga mit dem Produzenten Rob Fusari an ihren Songs. Rob war es auch, der für den Künstlernamen sorgte. Er verglich den Gesangsstil der jungen Musikerin mit dem Freddy Mercurys und aus einer Anspielung auf den Queen-Song Radio Gaga wurde schließlich Lady Gaga.
2008 ging diese nach Los Angeles, um ihr Debüt-Album zu vollenden. The Fame wurde im August desselben Jahres veröffentlicht und wurde zu einem weltweiten Topseller. Die beiden Singles Just Dance und Pokerface erreichten in vielen Ländern den Platz 1. Die Welt-Tournee The Monster Ball Tour war ebenfalls außerordentlich erfolgreich und beeinhaltete über 200 ausverkaufte Konzerte.
Lady Gaga versteht sich nicht nur als Musikerin, sondern als Gesamt-Kunstprodukt. Kleidung und Bühnenshow stehen gleichberechtigt neben ihrer Musik. Für Aufsehen sorgen immer wieder die exaltierten Outfits, die Lady Gaga zum Teil selbst entwirft. Ein riesiges Kreativteam, das sogenannte "Haus Of Gaga" (die deutsche Schreibweise ist der Stilepoche des Bauhauses entlehnt), arbeitet nach dem Vorbild von Andy Warhols "Factory" hinter den Kulissen an der Kunstfigur Gaga.
Ihre Musik ist eine Mischung aus Pop, Dance, Disco und Electro. Ein bloßes Dancepop-Girl will Lady Gaga aber nicht sein: "Ich bin die Dinge so angegangen, wie es sich gehört. Ich stand in jedem Club in ganz New York City auf der Bühne: Zunächst waren es Reinfälle, dann konnte ich die Fans irgendwann für meine Show begeistern, und während ich diese Lektionen gelernt habe, fand ich als Künstlerin zu mir.“
Das zweite Album Born This Way erschien 2011. Die erste Single Born This Way stand wenige Stunden nach der Veröffentlichung auf Platz eins verschiedener Downloadportale und hatte alle iTunes-Charts in allen 23 Ländern erobert. Es ist der erste Song, der nur durch Downloads Platz 1 der deutschen Singlecharts erreichte. In Großbritannien ist Lady Gaga die erste Solokünstlerin seit Ruby Murray 1955, die es geschafft hat, mit vier Singles gleichzeitig in den Top-20 vertreten zu sein, nämlich mit Born This Way, Judas, The Edge of Glory und Hair.
Bis heute hat sie allein in den USA 45 Millionen Tonträger verkauft und gehört damit zu den erfolgreichsten Musikern der Gegenwart. Ihre aktuelle Welttournee The Born This Way Ball dauert noch bis 2013. Insgesamt 110 Shows führen Lady Gaga nach Asien, Neuseeland, Australien, Europa, Lateinamerika, Nordamerika und Südafrika.



www.ladygaga.com        






                                                           

                                                  und einmal ein wenig ruhiger:



                                                                         
                                                                              

Donnerstag, 17. Mai 2012

Neuerscheinungen: Gossip - A Joyful Noise



Am 11. Mai 2012 ist das fünfte Album der Band Gossip – A Joyful Noise – erschienen. Drei Jahre nach ihrem Erfolgsalbum Music For Men haben sich die drei Musiker um Frontfrau Beth Ditto einen prominenten Produzenten gesucht, um neue musikalische Wege zu gehen. Pop-Genie Brian Higgins, der in den vergangenen Jahren unter anderem mit Kylie Minogue, Girls Aloud, Saint Etienne, Texas und den Pet Shop Boys gearbeitet hatte, führte die Band weg vom lauten Indie-Rock hin zum funkigen Disco-Sound.
Beth Ditto hatte schon vorab in einer Presseerklärung die Richtung vorgegeben: „Ich habe das ganze Jahr nur Abba und überhaupt kein Radio gehört.“ Nach Abba klingen die elf neuen Songs nicht wirklich, aber der von Gossip gewohnte handfeste Rock ist Geschichte. Der massentaugliche Disco-Pop hat auf A Joyful Noise Einzug gehalten. Waren im Vorgänger schon Anklänge zu hören, wurde die Wandlung hier abgeschlossen. Von luftig-leichten potentiellen Sommerhits im 80er-Jahre-Stil wie Move In The Right Direction oder Casualties Of War über basslastigen Synthie-Pop in Perfect World hin zum funkigen Horns, alle Songs führen unweigerlich zur Tanzfläche.
In diesem neuen Pop-Sound hätten sich die früheren Indie-Lieblinge durchaus verirren können, doch die allseits präsente und prägnante Stimme Beth Dittos hält das Album zusammen und gibt ihm diesen unverwechselbaren Klang, der A Joyful Noise aus dem Durchschnitt der Dance-Produktionen heraushebt.
Die Gossip-Fans der ersten Stunde werden bei diesen Klängen vermutlich die Stirn runzeln, aber die Band hat sich bewusst für diesen Weg entschieden und das Ergebnis lässt sich hören. Mich hat das Album erst nach mehrmaligem Hören überzeugt, das dann dafür umso gründlicher. Die wummernden Bässe, schleichende Synthie-Klänge und diese Stimme – absolut hypnotisch!


Meine Favoriten: Move In The Right Direction, Get Lost, Love In A Foreign Place


 





                                                   




                                                                       

Montag, 7. Mai 2012

Beth Ditto



Beth Ditto ist eine amerikanische Sängerin, vor allem bekannt als Frontfrau der Band Gossip. Sie wurde 1981 in Searcy/Arkansas als Mary Beth Patterson geboren. Sie war das mittlere von sieben Kindern und wuchs in einer Wohnwagensiedlung auf. Schon als Kind unterschied sie sich von ihren Geschwistern; sie war pummelig und klein und war sich früh ihrer Homosexualität bewusst. Die Musik nutzte sie als Ventil für ihr Anderssein.
Nach der Highschool flüchtete sie in das Städtchen Olympia, dem Ursprung der Riot-Grrrl-Bewegung. "Alles fing sofort an, sich zu verändern ... Ich habe mich geoutet, ich habe viel über Politik gelernt und viele Feministinnen getroffen." Mit Nathan Howdeshell alis Brace Paine und Kathy Mendonca (alle aus Searcy) gründete Beth 1999 dort die Band The Gossip. Das Trio veröffentlichten drei Alben und überzeugten ihre wachsende Fangemeinde mit ihrem bluesigen Garagen-Punk. 2003 kam Hannah Blilie als Schlagzeugerin in die Band und ersetzte Kathy Mendoca. Der Durchbruch für Gossip kam 2006 mit dem Song und dem gleichnamigen Album Standing in the Way of Control. Dieser Song wurde von Beth Ditto als Reaktion auf die Entscheidung der US-Regierung geschrieben, Schwulen und Lesben das Recht auf Heirat zu verweigern. „Niemand in den Staaten war von der Entscheidung Bushs erstaunt oder erschüttert, aber alle Personen, die ich kenne, fühlten sich hilflos und betrogen“, sagt Beth, „Ich schrieb den Refrain, um die Leute zu ermutigen, nicht aufzugeben. Es ist eine schlechte Zeit für die Bürgerrechte, aber ich denke die einzige Möglichkeit zu überleben ist, zusammenzuhalten und weiter zu kämpfen.“ Im selben Jahr wurde die Musikerin vom Musikmagazin "NME" prompt zur coolsten Person im Musikbusiness gewählt.
Beth Ditto beherrscht mit ihrem üppigen und schrillen Äußeren die Band-Optik. Bei Konzerten zieht sie sich gerne bis auf die Unterwäsche aus und provoziert damit die unterschiedlichsten Reaktionen.
Der große Erfolg des Albums Music For Men (2009) mit der Hit-Single Heavy Cross bringt der Sängerin noch mehr Aufmerksamkeit. Trotz ihrer Übergröße ist sie der Liebling der Modeszene, sie ist gut mit Karl Lagefeld befreundet, entwirft eine eigene Kollektion und ist inzwischen eine der Ikonen ihrer Generation.
2011 veröffentlichte Beth Ditto eine gleichnamige Solo-EP.
Am 11. Mai 2012 wird das neue Album von Gossip veröffentlicht.










                                                               


                                                                                              

Montag, 31. Oktober 2011

Sia


Sia ist eine australische Sängerin. Sie wurde 1975 als Sia Furler in Adelaide geboren. Ihr Vater ist selbst Musiker und ihr Onkel ist Colin Haye von der Band Men At Work, eine Musik-Karriere war also beinahe vorprogrammiert.
Mit 17 Jahren begann sie als Sängerin in der Jazz-Funk Band Crisp. Die Band veröffentlichte zwei Alben und ab 1997 versuchte Sia ihr Glück als Solo-Künstlerin. Ihr Debütalbum Only See entstand in einer Garage. Wirklichen kommerziellen Erfolg erreichte sie erst, als sie nach Großbritannien ging und einen Vertrag bei Sony Music unterschrieb.
Im Jahr 2000 wurde Healing Is Difficult veröffentlicht. Die Musik bestand in einer Mischung aus Rhythm and Blues und Jazz. Sia verarbeitete darin den Tod ihres Freundes, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen war.
Das Album erhielt gute Kritiken und verkaufte sich ganz passabel.
2004 folgte das Album Colour The Small One. Dieses war im Vergleich zum Vorgänger eher ruhig mit akustischen Instrumenten und ein wenig elektronischen Komponenten, was zu Vergleichen mit Dido und Sarah McLachlan führte. Die Singleauskopplung Breathe Me erlangte größere Bekanntheit, da dieser Track währen der langen Schlussszene von Six Feet Under, einer amerikanischen TV-Serie, zu hören ist. Im Laufe der Zeit wurde der Song in vielen anderen Serien verwendet.
Neben ihrer Solo-Karriere sang Sia auch mehrere Songs für die englische Band Zero 7 und tourte mit der Band durch Europa.
2008 erschien das Album Some People Have Real Problems, mit dem die Musikerin endlich auch in den USA erfolgreich war. Besonders mehrere Remix-Versionen einiger Songs waren überaus beliebt in der Dance-Szene. Sia arbeitete außerdem zusammen mit Christina Aguilera an deren Album Bionic und wurde als Co-Autorin des Songs Bound To You aus dem Film Burlesque für den Golden Globe nominiert.
2010 veröffentlichte Sia ihr Album We Are Born. Es ist der bis dahin größte Erfolg für die Künstlerin und wird in Australien mehrfach ausgezeichnet. Vor allem die Single Clap Your Hand erreicht die Charts in mehreren Ländern.
2011 erscheint die Single Titanium, die Sia zusammen mit David Guetta aufnahm und wird ein weltweiter Hit.



www.siamusic.net