Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!
Laing
ist eine deutsche Pop-Gruppe aus Berlin. Sie besteht aus drei
Sängerinnen und einer Tänzerin. Im Mittelpunkt steht Leadsängerin,
Songwriterin und Produzentin Nicola Rost. Ihr zur Seite stehen Atina
Tabiei Razligh und Johanna Marshall sowie die Choreografin Marisa
Akeny. Gründungsmitglied Susanna Berivan verließ die Gruppe 2012
zugunsten einer Solo-Karriere. Der Name der Band stammt vom
Geburtsnamen der Mutter von Nicola Rost.
Markenzeichen
von Laing sind die elektronischen Beats und die frechen deutschen
Texte, die von drei harmonischen Frauenstimmen vorgetragen werden.
Typisch ist auch ihr einheitliches, minimalistisches Bühnenoutfit.
Aufsehen
erregte die Gruppe mit ihrem Song Morgens immer müde. Beim
Bundesvision Songcontest 2012 belegte der Titel den 2. Platz und
konnte sich auch dank eines Werbespots in den deutschen Top-10
platzieren.
Auch
live bietet das Quartett dem Publikum Einiges. Ein TAZ-Reporter
verglich ihre Bühnenshows mit "einer Revue unter dem Motto
'Berlin 3000'." Denn Liang treten mit kuriosen Requisiten
und ausgefallenen Choreografien an.
Im März
2013 erschien das ungeduldig erwartete Debüt-Album Paradies Naiv.
Musikalisch zeigen Laing hier eine erstaunlich Bandbreite. Neben dem
bekannten Elektro-Pop, finden sich Eighties-Dancefloor (Nacht für
Nacht), Schlager (Herr Amor) und deutliche R'n'B- Elemente (Wünsche).
Die pointierten Rhythmen und die ungewöhnlichen Arrangements
zusammen mit den wirklich witzigen Texten ergeben eine herrliche
Kombination. Kurz, es macht Spaß, den vier Frauen zuzuhören.
Erfrischende Pop-Musik aus Deutschland ist zur Zeit fest in
Frauenhand – gut so.
Alison
Goldfrapp ist eine englische Sängerin, Songwriterin und Produzentin
und ein Teil des Duos Goldfrapp. Sie wurde 1966 in London geboren.
Als Kind eines Soldaten musste Alison oft umziehen und zog sich gerne
in ihre eigene Welt der Musik zurück. Mit 19 Jahren verbrachte sie
einige Zeit in Belgien, um dort als Sängerin zu arbeiten.
Anschließend absolvierte sie ein Studium der bildenden Kunst an der
Middlesex University School Of Art. Nach ihrem Abschluss arbeitete
sie mit Rapper Tricky zusammen und ging mit ihm auf Tour.
Will
Gregory, Filmkomponist, Arrangeur und Keyboarder, wurde auf Alison
Goldfrapp aufmerksam und schon nach dem ersten Treffen beschlossen
die beiden, zusammen Musik zu machen. Alison gab dem neugegründeten
Duo ihren Namen – Goldfrapp.
Das
Debüt-Album der Band, Felt Mountain, erschien im Jahr 2000. Der
zarte Sopran von Alison Goldfrapp verbindet sich mit wunderbaren
Melodien und sanfter Melancholie zu einer ganz eigenen Mischung. Die
Kritik war allgemein sehr angetan von der neuen Gruppe im
Electro-Sound.
2003
erschien das zweite Album Black Cherry, das zum typischen Film-Klang
vermehrt Club-Sounds enthielt.
2005
wurde Supernature veröffentlicht, das den bisher größten
Single-Erfolg des Duos, Ooh La La enthält. Das Album begeisterte die
Hörerschaft erneut und festigte Goldfrapps Status als angenehme
Sonderlinge im Musikbusiness.
Auch die
folgenden Alben Seventh Tree (2008) und Head First (2010) zeigten die
Kreativität und Vielseitigkeit der beiden Musiker. Sie
experimentierten mit Elementen aus Folk, Glam Rock und Synthie-Pop
und konnten ihren Fans damit immer wieder neue Seiten präsentieren.
Eliot
Paulina Sumner ist eine englischen Musikerin, besser bekannt als I
Blame Coco. Sie wurde 1990 in Pisa geboren und ist die Tochter des
englischen Musikers Sting. Schon mit 15 Jahren begann sie eigene
Songs zu schreiben und stand als Teenager mit Gitarre in den Clubs
Londons auf der Bühne.
Sie nahm
mehrere Songs auf und veröffentlichte sie dann im Internet, u.a. den
Song I Blame Coco, Coco ist Eliots Spitzname.
Mit 17
Jahren erhielt sie dann einen Vertrag bei Island Records und
verbrachte sechs Monate in Schweden zusammen mit ihrem Produzenten
Klas Ålund, um die Songs für
ihr Album zu schreiben und aufzunehmen. Die Debüt-Single Caesar,
unterstützt von Schwedens Dance-Star Robyn, erschien im Juli 2010.
Wenig
später wurde das Album The Constant veröffentlicht. Die zweite
Single Self Machine, ein nachdenklicher Elektro-Pop-Song, wurde zum
internationalen Hit und brachte I Blame Coco größere
Aufmerksamkeit.
Bei
ihrer UK-Tour spielte Eliot Sumner auch bei den großen Festivals wie
Z.B. Glastonbury und war im Vorprogramm zu La Roux.
Katie
White ist eine englische Musikerin, vor allem bekannt als ein Teil
des Pop-Duos The Ting Tings. Sie wurde 1983 geboren und wuchs auf
einer Farm in Lowton auf. Ihr Großvater gewann 1995 6,6 Millionen
Pfund in der Lotterie und gab seinen drei Söhnen jeweils einen Teil
davon. David White, Katies Vater nutzte seinen Anteil und baute damit
eine Firma für Musikmanagement auf. Der Bezug zur Musik war für
Katie also gegeben.
Mit 14
Jahren wurde die junge Musikerin Teil der Mädchen-Punk-Band TKO,
kurz für Technical Knock Out. Die Gruppe wurde von Katies Vater
gemanaged und hatte keinen wirklichen Erfolg. Immerhin durften die
Mädchen im Vorprogramm zu den Atomic Kitten auftreten.
Später
ging Katie White nach Leeds an die Universität. Dort gründete sie
zusammen mit Songwriter Jules De Martino und DJ Simon Templeman die
Band Dear Eskiimo. 2004 erhielt die Gruppe einen Plattenvertrag, doch
aufgrund künstlerischer Differenzen trennten sich die drei schon
bald wieder.
Katie
und Jules arbeiteten jedoch weiter zusammen und gründeten 2007 ihr
Duo The Ting Tings. Katie ist verantwortlich für Gesang, Gitarre und
Piano, während Jules Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboards spielt.
Der Name The Ting Tings stammt von einem
chinesischen
Mädchen, mit dem Katie in einer Boutique arbeitete.
2007
erschien ihre erste Single That's Not My Name, die im ersten Anlauf
floppte, aber bei der Wiederveröffentlichung 2009 zum Hit wurde.
Zuvor konnten die Ting Tings schon ihren Song Shut Up And Let Me Go
in zwei großen Werbespots unterbringen und erreichten damit große
Aufmerksamkeit.
Das
Debüt-Album We Started Nothing eroberte auf Anhieb den Platz 1 der
britischen Charts. Mit ihrem frechen Elektro-Pop erreichten die Ting
Tings eine große Anhängerschar und spielten auf den großen
Festival wie Glastonbury oder Hurricane. 2010 erhielten sie sogar
eine Grammy-Nominierung als Best New Artist.
2012
erschien das aktuelle Album Sounds From Nowheresville.
Lady Gaga
ist eine amerikanische Musikerin. Sie wurde 1986 in New York als
Stefani Joanne Angelina Germanotta geboren.Als Kind lernte sie
Klavier Spielen und schrieb bald eigene Songs. Auf der Highschool
spielte sie Hauptrollen in Musicals und war doch eine Außenseiterin.
„Über mich machte man sich früher lustig, weil ich für sie
entweder provokant oder zu exzentrisch war. Ich habe mich nicht
eingefügt, und ich fühlte mich wie ein Freak.“ Im Alter von 17
Jahren ging sie auf die Tisch School of the Arts der New York
University. Dort studierte sie Musik und konnte sich im Bereich
Songwriting durch das Schreiben von Essays und analytischen Arbeiten
mit dem Schwerpunkt auf Themen wie Kunst, Religion, Soziales und
Politik fortbilden. Im vierten Semester verließ sie jedoch die
Hochschule, um sich auf ihre musikalische Karriere zu konzentrieren.
Nach
einer Phase als Go-Go-Girl arbeitete Lady Gaga mit dem Produzenten
Rob Fusari an ihren Songs. Rob war es auch, der für den
Künstlernamen sorgte. Er verglich den Gesangsstil der jungen
Musikerin mit dem Freddy Mercurys und aus einer Anspielung auf den
Queen-Song Radio Gaga wurde schließlich Lady Gaga.
2008 ging
diese nach Los Angeles, um ihr Debüt-Album zu vollenden. The Fame
wurde im August desselben Jahres veröffentlicht und wurde zu einem
weltweiten Topseller. Die beiden Singles Just Dance und Pokerface
erreichten in vielen Ländern den Platz 1. Die Welt-Tournee The
Monster Ball Tour war ebenfalls außerordentlich erfolgreich und
beeinhaltete über 200 ausverkaufte Konzerte.
Lady Gaga
versteht sich nicht nur als Musikerin, sondern als
Gesamt-Kunstprodukt. Kleidung und Bühnenshow stehen gleichberechtigt
neben ihrer Musik. Für Aufsehen sorgen immer wieder die exaltierten
Outfits, die Lady Gaga zum Teil selbst entwirft. Ein riesiges
Kreativteam, das sogenannte "Haus Of Gaga" (die deutsche
Schreibweise ist der Stilepoche des Bauhauses entlehnt), arbeitet
nach dem Vorbild von Andy Warhols "Factory" hinter den
Kulissen an der Kunstfigur Gaga.
Ihre Musik ist eine
Mischung aus Pop, Dance, Disco und Electro. Ein bloßes
Dancepop-Girl will Lady Gaga aber nicht sein: "Ich
bin die Dinge so angegangen, wie es sich gehört. Ich stand in jedem
Club in ganz New York City auf der Bühne: Zunächst waren es
Reinfälle, dann konnte ich die Fans irgendwann für meine Show
begeistern, und während ich diese Lektionen gelernt habe, fand ich
als Künstlerin zu mir.“
Das
zweite Album Born This Way erschien 2011. Die erste Single Born This
Way stand wenige Stunden nach der Veröffentlichung auf Platz eins
verschiedener Downloadportale und hatte alle iTunes-Charts in allen
23 Ländern erobert. Es ist der erste Song, der nur durch Downloads
Platz 1 der deutschen Singlecharts erreichte. In Großbritannien ist
Lady Gaga die erste Solokünstlerin seit Ruby Murray 1955, die es
geschafft hat, mit vier Singles gleichzeitig in den Top-20 vertreten
zu sein, nämlich mit Born This
Way,
Judas,
The Edge of Glory
undHair.
Bis heute hat sie allein in den USA 45 Millionen
Tonträger verkauft und gehört damit zu den erfolgreichsten Musikern
der Gegenwart. Ihre aktuelle Welttournee The Born This Way Ball
dauert noch bis 2013. Insgesamt 110 Shows führen Lady Gaga nach
Asien, Neuseeland, Australien, Europa, Lateinamerika, Nordamerika und
Südafrika.
Alice
ist eine italienische Popsängerin. Sie wurde 1954 in Forli als Carla
Bissi geboren. Schon als 17-jährige veröffentlichte Alice erste
Singles, die jedoch erfolglos blieben, genau wie ihre ersten beiden
Alben La mia poca grande eta (1975) und Cosa resta un
fiore (1978), für die sie das Pseudonym Alice Visconti
benutzte. Erst die Zusammenarbeit mit dem italienischen Liedermacher
Franco Battiato brachte den Durchbruch für die Sängerin. Das erste
gemeinsame Album Capo nord (1980) - jetzt als Alice - wurde
zu einem kleinen Achtungserfolg. Die daraus ausgekoppelte Single Il
vento caldo dell' estate wurde hingegen zum Überraschungshit.
1981
gewann Alice mit dem Titel Per Elisa das renommierte
Sanremo-Festival. Sie erreichte die Nummer-2-Position der
italienischen Charts und verkaufte eine halbe Million Singles. Auch
in vielen anderen europäischen Ländern (Deutschland, Schweiz,
Österreich, Holland, Belgien, Finnland) konnte sie diesen Erfolg
wiederholen.
Es
folgten zwei Alben mit rockiger Popmusik, Per Elisa (1981) und
Azimut (1982). Beide Alben waren von Franco Battiato
produziert. Ihr erstes selbst produziertes Album Falsi Allarmi
(1983) war weniger erfolgreich als seine Vorgänger. Ihren größten
Erfolg in Deutschland hatte sie mit Una notte speciale, das es sogar
bis auf den achten Platz der meistverkauften Singles des Jahres 1982
schaffte.
Im Jahr
1984 hatte Alice zwei Hitsingles mit Duetten. Zum einen Zu
nah am Feuer mit dem
deutschen Sänger Stefan Waggershausen, das in der Schweiz und
Österreich Nummer 1 der Charts wurde. Zum anderen I
treni di Tozeur, eine
erneute Zusammenarbeit mit Battiato, mit dem sie beim Eurovision Song
Contest 1984 den fünften Platz belegte. Es folgte das Album Gioielli
rubati (1985) mit
Coverversionen von Battiato-Songs. Kritiker waren über Alices
Interpretationen von Battiato-Klassikern geteilter Meinung, doch das
Publikum mochte das Album, besonders in Frankreich und Deutschland.
Ende der
80er Jahre setzte Alice vermehrt auf neue Einflüsse aus den
Bereichen Folk, New Age, Dance und Electro. Die Fans nahmen diese
Entwicklung skeptisch auf und der kommerzielle Erfolg der Sängerin
nahm zusehends ab. Obwohl sie regelmäßig neue Alben
veröffentlichte, hatte sie den Höhepunkt ihrer Karriere
überschritten.
Nach wie
vor ist Alice live zu sehen. Ihre – allerdings seltenen –
Konzerte sind noch immer ein Ereignis.
Imogen Heap ist eine englische Musikerin. Sie wurde 1977 in Essex geboren.Sie erhielt schon in frühen Kinderjahren eine klassische Klavierausbildung, außerdem lernte sie das Spielen von Cello, Klarinette, Gitarre und Schlagzeug. Schon mit elf schrieb sie erste Songs. Nach der Scheidung ihrer Eltern kam sie mit zwölf Jahren in ein Internat, wo sie sich der musischen Klasse anschloss. Die Unterrichtsmethoden des Musiklehrers konnten Imogen nicht wirklich erreichen. Es kam zu zahlreichen Auseinandersetzungen, in deren Folge sie der Lehrer zwang, alleine zu üben. So brachte sie sich selbst das Samplen bei, spielte am Sequenzer und probierte an Mini-Computern herum, bis sie selbst in der Lage war, ihre eigenen Songs zu produzieren.
Nach dem Internat machte sie ihren Abschluss an der BRIT school und unterschrieb mit 17 ihren ersten Plattenvertrag. 1996 führte sie bei ihrem ersten Live-Auftritt vier Songs zwischen den Konzerten von The Who und Eric Clapton im Hyde Park in London auf. 1997 erhielt sie die Möglichkeit, bei der Aufnahme eines Songs von Bon Jovi Klavier zu spielen. 1998 erschien ihr Debütalbum I Megaphone. Der Album-Titel ist ein Anagramm ihres Namens. Kritiker verglichen Imogen Heap mit PJ Harvey, Kate Bush und Annie Lennox. Trotz einer Amerika-Tour sowie euphorischem Kritikerlob landete sie mit dem Debüt keinen Riesenerfolg. Ihre klare Stimme und die sehr persönlichen Texte besitzen dennoch zwingenden Gänsehautcharakter, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Nach dem Verlust ihres Plattenvertrags arbeitete die Musikerin mit dem Produzenten Guy Sigsworth zusammen. Die beiden veröffentlichten unter dem Namen Frou Frou das Album Details.
2004 verpfändete Imogen Heap ihre Wohnung, um die Produktion eines neuen Solo-Albums finanzieren zu können. Ende desselben Jahres stellte sie es fertig. Der Song Hide and Seek wurde für die zweite Staffel der Fernsehserie O.C., California verwendet und erhöhte den Bekanntheitsgrad der Musikerin enorm.
2005 gründete sie ihr eigenes Label Megaphonic, auf dem auch ihr Album Speak For Yourself erschien. Das Album verkaufte sich besser als erwartet. Es wurde auch in den USA veröffentlicht und Imogen Heap trat in den Late Shows von Letterman und Leno auf. 2006 wurde sie außerdem für zwei Grammys nominiert.
2009 erschien das Album Ellipse, das 2010 einen Grammy als „Best Non-Classical Engineered Album“ erhielt.
Seit März 2011 arbeitet Imogen Heap an ihrem Projekt Heapsongs. Jeder Song besteht aus einem Gemisch aus Alltagsgeräuschen und Klangsplittern. Auch Fans und Interessierte können ihren Teil beisteuern. Die Künstlerin veröffentlicht alle drei Monate einen neuen Titel. Eine absolut einzigartige Möglichkeit, am Schaffensprozess einer Künstlerin beteiligt zu sein.
Beth Orton ist eine englische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1970 in Dereham/Norfolk als Elizabeth Caroline Orton geboren. Mit 14 zog sie mit ihrer Mutter nach London. Als diese fünf Jahre später starb, ging Beth nach Thailand in ein Kloster, um über den Verlust hinwegzukommen.
Zunächst arbeitete sie in verschiedenen Jobs und versuchte sich später als Schauspielerin. Sie besuchte eine Schauspielschule und tourte mit einer Theatergruppe durch Großbritannien, Russland und die Ukraine. Zufällig lernte sie in einem Club William Orbit kennen, der sie dazu animierte, lieber zur Gitarre zu greifen und zu singen. Das war der Anfang einer fruchtbaren Zusammenarbeit, die einerseits zu einem Beitrag Beth Ortons auf Orbits 93er Album Cargo III führte, andererseits zu ihrem Debüt SuperPinkyMandy, das im selben Jahr in einer limitierten Auflage in Japan erschien. Große Aufmerksamkeit erregte sie damit nicht, jedoch machte sie das Label Heavenly auf sich aufmerksam, das sie mit den Dust Brothers in Verbindung brachte. Zwei Jahre später sang sie das Lied Alive Alone auf Exit Planet Dust, das Debüt der mittlerweile umbenannten Chemical Brothers.
1996 erschien mit Trailer ParkBeth Ortons erstes Album in Großbritannien. Ihre Mischung aus Akustikgitarre, zerbrechlicher Stimme und elektronischen Klängen führte die Kritiker dazu, das Genre Trip Folk ins Leben zu rufen.
Aber erst mit dem Album Central Reservations (1999) gelang ihr der Durchbruch. In den USA verkaufte es sich eine halbe Million mal, zudem spielte sie auf dem Lilith Fair-Festival und im Vorprogramm von Beck. 2000 gewann sie die Auszeichnung als beste britische Künstlerin bei den Brit Awards.
2002 veröffentlichte die Musikerin das Album Daybreaker, das zu ihrem bis dato erfolgreichsten Album wurde. Die Mischung aus Electronica, Pop-Songs und Akustik-Balladen erreichte viele Hörer und bekam ausgezeichnete Kritiken.
Nach einem Best-Of-Album erschien 2006 Comfort Of Strangers. Hier entfernte sich die Künstlerin von ihrem elektronischen Sound und setzte mehr auf reinen Folk.
Nach einer langen Pause vor allem wegen der Geburt ihrer Tochter, arbeitet Beth Orton an einem neuen Album, das in diesem Jahr erscheinen soll.
Tegan and Sara ist eine kanadische Indieband, die aus den eineiigen Zwillingen Tegan und Sara Quin besteht. Die beiden wurden 1980 in Calgary/Alberta geboren.
Seit ihrem achten Lebensjahr spielen die Zwillinge Klavier und brachten sich später das Gitarre spielen selbst bei. In der Highschool gründeten sie eine Punkband namens Plunk. 1998 gewannen sie einen Nachwuchswettbewerb und finanzierten sich mit dem Preisgeld ein Demotape. Ab sofort nannten sie sich Tegan and Sara.
2000 wurde Neil Young auf die Schwestern aufmerksam und nahm sie bei seinem eigenen Label unter Vertrag. Das im Schlafzimmer entstandene Debütalbum This Business Of Art erschien im selben Jahr. Die Musikpresse preist es als lang ersehntes Gegengewicht zu stereotypen weiblichen Pop-Acts wie Britney Spears.
2002 veröffentlichte Tegan and Sara das Album If It Was You. Die Single-Auskopplungen IHear Noises und Monday, Monday, Monday wurden nun auch in Europa wahrgenommen und im Radio gespielt.
In den folgenden Jahren tourten die Schwestern kontinuierlich z.B. mit Musikern wie Rufus Wainwright, Ryan Adams, Paramore oder The Killers und sie spielten auf namhaften Festivals wie Lilith Fair, Newport Folk Festival oder Glastonbury. Ihr auf Folk aufgebauter Elektro- Pop fand mehr und mehr begeisterte Anhänger. Bis 2009 entstehen noch weitere drei Alben.
Beide Frauen sind offen lesbisch und leben getrennt voneinander in Vancouver bzw. in Montreal.