Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





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Dienstag, 2. Oktober 2012

Orianthi


Orianthi ist eine australische Gitarristin und Sängerin. Sie wurde 1985 als Orianthi Panagaris in Adelaide geboren. Mit drei Jahren lernte sie Klavier spielen und wechselte mit sechs zur Akustikgitarre. Mit elf entdeckte sie schließlich die E-Gitarre für sich und konzentrierte sich künftig darauf. Als Teenager begann sie, eigene Songs zu schreiben und spielte in verschiedenen Bands. Schon früh stand sie mit Größen wie Steve Vai und Carlos Santana auf der Bühne.
2005 veröffentlichte sie unter eigener Regie ihr Debüt-Album Violet Journey. Ein Jahr später ging sie nach Los Angeles und erhielt einen Plattenvertrag bei Geffen Records.
Ihren großen Durchbruch schaffte Orianthi im Jahr 2009, als sie zuerst bei der Verleihung der Grammy Awards Carrie Underwood begleitete und danach von Michael Jackson für dessen Abschiedskonzerte für die Begleitband ausgewählt wurde. Da Jackson vorher starb, kam es nicht mehr dazu; die Australierin trat aber bei der Gedenkveranstaltung auf und ist in dem Dokumentarfilm Michael Jackson’s This Is It zu sehen.
Im selben Jahr erschien das zweite Album Believe, das vor allem in den USA und Australien sehr erfolgreich wurde. Die Single According To You geriet zum internationalen Hit.
2010 wurde das Album mit vier neuen Songs unter dem Titel Believe II neu veröffentlicht. Orianthi startete eine Welttournee und trat in zahlreichen Fernseh-Shows auf.
Seit 2011 ist sie Lead-Gitarristin in der Band von Alice Cooper und absolvierte zwei Tourneen als erstes weibliches Band-Mitglied des Rock-Sängers.










                                                                   



                                                                                      

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Melissa Ferrick


Melissa Ferrick ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1970 in Ipswich/Massachusetts geboren. Als Kind lernte sie Geige und Klavier spielen. In der Highschool kamen noch Trompete und Bass dazu. Sie erhielt eine insgesamt 12-jährige Musikausbildung, u.a. am Berklee College of Music (wo sie sich auch noch das Gitarre spielen selbst beibrachte) und am New England Conservatory of Music.
Melissa Ferrick begann ihre Karriere im New Yorker East Village. Dort sang und spielte sie in Cafés und Clubs. 1991 wurde sie als Opener für den Sänger Morrissey engagiert und erhielt danach einen Plattenvertrag bei Atlantic Records.
1993 erschien das erste Album Massive Blur, 1995 folgte Willing To Wait. Beide Alben brachten nicht den von den Produzenten erwarteten finanziellen Erfolg und die Künstlerin stand wieder ohne Vertrag da.
Ab 1996 gestaltete Melissa Ferrick ihr musikalisches Leben als Independent-Künstlerin. Zuerst veröffentlichte sie drei Alben bei einem Indie-Label und ab 2000 nur noch bei ihrem eigenen Label Right On Records. Durch permanentes Touren durch die gesamte USA erarbeitete sie sich eine treue Fan-Gemeinde. Bei ihren Auftritten, meist allein mit der Gitarre, singt sie mit einer ungeheuren Intensität, der man sich kaum entziehen kann.
Melissa Ferrick ist offen lesbisch und drückt das auch in ihren Songs aus. Bis heute hat sie unglaubliche 17 Alben produziert. Das aktuelle Album Still Right Here erschien 2011.
Ich bewundere Musikerinnen wie Melissa Ferrick, die sich mit eigener Kraft durch das Musik-Business kämpfen und ihren Weg gehen. Es sind nicht viele, aber es gibt sie.










                                                            



                                                                                    


Mittwoch, 21. September 2011

Tracy Chapman


Tracy Chapman ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1964 in Cleveland/Ohio geboren. Obwohl es im Hause Chapman nicht viel Geld gab, kaufte ihre Mutter eine Ukulele, weil sie die Musikalität ihrer Tochter erkannte. Tracy lernte das Instrument schon mit drei Jahren. Später kam eine Gitarre dazu und sie schrieb schon als Kind erste Songs. Nach dem College erhielt sie ein Stipendium und studierte Anthropologie und Afrikanistik. In dieser Zeit nahm sie erste Demos auf und durch Beziehungen eines Studienkollegen zur Plattenindustrie, erhielt sie 1987 einen Vertrag bei Elektra Records.
1988 erschien das erste Album Tracy Chapman und schaffte auf Anhieb den kommerziellen Durchbruch. Es verkaufte sich Millionen Mal und die junge Musikerin erhielt drei Grammys. Auslöser für diesen Erfolg war Tracy Chapmans Teilnahme am Open Air Konzert im Wembley Stadion anlässlich Nelson Mandelas (damals noch inhaftiert) 70. Geburtstag. Allein mit ihrer Gitarre steht sie auf der riesigen Bühne und wirkt schüchtern und zerbrechlich. Doch ihre Texte stoßen bei den jungen Leuten auf offene Ohren. Sie singt von Armut, Unrecht, Rassenhass und Existenzangst, und wird zur Ikone eines neuen politischen Bewusstseins.
Im selben Jahr geht sie mit Peter Gabriel, Bruce Springsteen, Sting und Youssou N'Dour auf eine Human Rights Now! Tour für Amnesty International.
Tracy Chapmans Songs Fast Car, Talkin' bout a Revolution und Baby Can I Hold You werden zu Hymnen einer ganzen Generation. Folk ist zwar nichts Neues, aber Tracy Chapman trägt ihn sehr emotional und authentisch vor. Ihre Stimme ist stets wiedererkennbar und die perfekte Untermalung ihrer Texte.
Die folgenden Alben beginnend mit Crossroads (1989) bis zu Our Bright Future (2008) sind mit Abstand nicht so erfolgreich wie ihr Erstlingswerk. Doch 40 Millionen verkaufte Alben bedeuten Sicherheit und künstlerische Freiheit. Tracy Chapman kann sich heute ohne Druck ihrer Musik widmen. Sie muss niemandem mehr etwas beweisen.
Ich kann mich noch gut an das Nelson Mandela Konzert erinnern und war wie so viele andere begeistert von Tracy Chapman. Diese scheue junge Frau mit der Gitarre und der schönen Stimme hat mich berührt. Und auch heute noch freue ich mich auf jedes neue Album.
Tracy Chapman – eine absolut herausragende Musikerin!










                                                                 



                                                                          

Dienstag, 20. September 2011

Christina Lux


Christina Lux ist eine deutsche Sängerin und Gitarristin. Sie wurde 1965 in Karlsruhe geboren. Durch ihren Vater, der Klavier und Gitarre spielt, kommt sie mit der Welt der Musik in Berührung. Mit 12 Jahren bringt sie sich selbst das Gitarre spielen bei. Mit 18 Jahren bricht Christina Lux die Schule ab und versucht sich als Vollzeit-Musikerin. Sie singt bei lokalen Rockbands und später in verschiedenen Jazz-Formationen.
1989 tourt sie mit der Jule Neigel Band als Background-Sängerin und arbeitet im folgenden mit Pe Werner und Purple Schulz.
1994 wird sie Mitglied der A Capella Gruppe Vocaleros, für die sie auch eigene Songs schreibt. Nach zwei Alben verlässt sie die Gruppe, um sich auf eine Solo-Karriere zu konzentrieren.
1999 schafft sie als Special Guest bei einer Tour von Fury in the Slaughterhouse den Durchbruch und es erscheint das erste eigene Album Little Luxuries.
Christina Lux tritt im Vorprogramm von Paul Young und Status Quo auf und spielt auf dem Montreux Jazz Festival. Ihre Auftritte, oft Solo oder in kleiner Besetzung zeichnen sich durch einen eigenständigen Mix aus Funk, Folk, Soul, Pop und Jazz aus. Ihre Texte schreibt sie meist in englischer Sprache.
Ich liebe ihr Album Lux Pure & Live (2007). Ruhige, entspannte Musik und dazu diese herausragende Stimme, einfach schön. Die Musik von Christina Lux ist mit Sicherheit kein Mainstream. Man muss schon hinhören und sich Zeit nehmen, aber es lohnt sich!