Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





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Dienstag, 11. Dezember 2012

Anastacia



Anastacia ist eine amerikanische Rocksängerin. Sie wurde 1968 als Anastacia Lyn Newkirk in Chicago/Illinois geboren. Ihr künstlerisches Talent hat sie wohl von ihren Eltern geerbt, einem Schauspieler und einer Sängerin. Schon früh interessierte sie sich fürs das Tanzen und erhielt 1988 die ersten Engagements als Tänzerin in verschiedenen Musik-Videos. Sie begann eine Ausbildung zur Friseurin und arbeitete nebenbei als Studiosängerin.
Anastacia schrieb eigene Songs und versuchte damit einen Plattenvertrag zu erhalten, was aber meist daran scheiterte, dass sie sich in ihrer künstlerischen Freiheit nicht einschränken lassen wollte. 1998 nahm sie an einem Gesangswettbewerb von MTV teil, bei dem sie zwar nicht gewann, aber das gesamte Musik-Business beeindruckte. So konnte sie sich danach einen Vertrag bei einem großen Label aussuchen.
Im Jahr 2000 erschien das Debüt-Album Not That Kind. Nicht zuletzt dank des Top-Ten-Hits I’m Outta Love kletterte das Album sowohl in Australien, den Niederlanden und der Schweiz auf Platz eins der Albumcharts und verkaufte sich weltweit mehr als fünf Millionen Mal. Die soulige tiefschwarze Stimme Anastacias hatte endlich Gehör gefunden.
Das Nachfolge-Album Freak of Nature (2001) übertraf mit sieben Millionen verkauften Exemplaren den Erfolg des Debütalbums, belegte Platz eins in Deutschland und brachte mit den ersten beiden Auskopplungen Paid My Dues und One Day in Your Life zwei weitere deutsche Top-Ten-Hits hervor.
Nach überstandener Brustkrebserkrankung kehrte Anastacia 2004 mit dem Album Anastacia wieder zurück in die Szene. Als gereifte Künstlerin präsentierte sie ihren Fans persönliche Texte, in denen sie ihre Erfahrungen mit der Krankheit verarbeitete. Auch mit diesem Album blieb der Erfolg nicht aus, es bekam allein in Deutschland fünffach Platin verliehen und erreichte Platz eins der deutschen Album-Jahrescharts 2004.
2005 versuchte sich Anastacia als Moderatorin einer Casing-Show und veröffentlichte ein Greatest-Hits-Album.
Das aktuelle Album It's A Man's World (2012) enthält ausschließlich Coverversionen großer Rocksongs von Bands wie Led Zeppelin, ACDC oder Aerosmith.









                                                                   
                                                                                        

Dienstag, 23. Oktober 2012

Christina Stürmer



Christina Stürmer ist eine österreichische Pop-Rock-Sängerin. Sie wurde 1982 in Linz geboren. Als Jugendliche spielte sie in verschiedenen Bands. Sie sang, spielte Saxophon und Querflöte. Nach der Schule machte sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin.
2003 beteiligte sich Christina an der ORF-Castingshow Starmania, bei der sie den zweiten Platz erreichte. Ihre erste Single Ich Lebe belegte neun Wochen lang den ersten Platz der österreichischen Charts.
Auch das Debüt-Album Freier Fall, das ausschließlich in Österreich erschien, konnte die Spitze der Charts erklimmen. Das zweite Album Soll Das Wirklich Alles Sein (2004) erreichte nur durchschnittliche Verkaufszahlen.
Mit den überarbeiteten Hits aus ihrer Heimat machte sich Christina Stürmer 2005 daran, den deutschen Markt zu erobern. Die Single Ich Lebe erreichte dann auch die oberen Regionen der Charts und auch das neu zusammengestellte Album Schwarz Weiss wurde zum Erfolg. Es stieg bis auf Platz drei der Album Charts und blieb über ein Jahr in den Top 20. Der gitarrenorientierte Mainstream-Rock begeisterte ein breites Publikum. Die anschließende Tournee war sehr erfolgreich, so dass manche Konzerte wegen der großen Nachfrage in größere Hallen verlegt werden mussten.
2006 erschien das Album Lebe Lauter. Die vorab erschienene Single Nie Genug wurde wiederum zum Hit. In Österreich wurde Christina Stürmer mit ihrem fünften Nummer-eins-Hit zu einer der erfolgreichsten österreichischen Künstlerin aller Zeiten.
2008 wurde das Unplugged-Album laut-Los veröffentlicht. Das Album enthält eine Auswahl von Songs sämtlicher von Christina veröffentlichter Alben in akustischem Gewand sowie neu aufgenommene Lieder.
Nach dem weniger erfolgreichen Album In Dieser Stadt (2009) konnte die Produktion Nahaufnahme (2010) wieder an die gewohnten Erfolge anknüpfen. Der Song Wir Leben Den Moment wurde in Österreich und Deutschland zum Hit.











                                                               



                                                          

Freitag, 21. September 2012

Neuerscheinungen: Pink - The Truth About Love



Nach einer vierjährigen Pause ist am 14.September 2012 das sechste Album von Pink – The Truth About Love – erschienen. Nach ihrer Babypause hatten etliche Fans befürchtet, dass das Mutterglück Pink zu weich oder nett werden ließ, doch die Lady vertreibt mit ihren 13 oder 17 (in der Deluxe Version) Songs alle diesbezüglichen Ängste: „Nun, auf dem Album sind definitiv keine Wiegenlieder zu hören, auch wenn ich mein Baby liebe! Es ist ein bunter Mix – viel Rock, Dance und jede Menge Spaß. Ihr könnt euch beim Hören der Platte die Klamotten vom Leib reißen, ganz viel Bier trinken und zur Musik tanzen.“
Inhaltlich beleuchtet Pink die verschiedenen Aspekte der Liebe: die dunklen, die hellen, die fröhlichen und die traurigen Seiten. Genauso unterschiedlich sind auch die Songs. Gleich mit dem ersten Titel Are We All We Are zeigt uns Pink mit einem Rock-Kracher, dass sie nichts verlernt hat. Try, eine Midtempo-Nummer mit hymnenhaften Elementen und Just Give Me A Reason, ein Duett mit Fun-Frontmann Nate Ruess zeigen die Wandelbarkeit der Musikerin. Für die überdrehten und schrägen Momente des Albums sorgen How Come You're Not Here und Slut Like You, das mit seinen Woohoos zum Mitgrölen animiert.
Ihre sanfte Seite zeigt Pink in Balladen wie Beam Me Up, einem wunderschönen Song mit Lagerfeuerstimmung und The Great Escape, einer klassischen Piano-Ballade.
Dass sich der Kauf der Deluxe Version lohnt, beweisen alle vier zusätzlichen Titel. Besonders My Signature Move, ein typischer Pink-Rocker und das wundervolle Run, wo die Sängerin ihr gesamtes stimmliches Können auf den Tisch legt, sind ein absolutes Muss für jeden Fan.
Insgesamt ist The Truth About Love ein erstklassig produziertes Pop-Rock-Album, das durch seine Vielschichtigkeit besticht. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist die Technik-Lastigkeit des Albums. Erdige Gitarren und echte Drums hie und da hätten der Scheibe noch mehr Charakter verliehen.



  Hörtipps: Are We All We Are, Beam Me Up, Run     





                                                                                                       

Dienstag, 11. September 2012

Kelly Clarkson


Kelly Clarkson ist eine amerikanische Popsängerin. Sie wurde 1982 in Fort Worth/Texas geboren. Als Kind lernte sie Klavier und Geige spielen und sang im Schulchor. Nach der High School ging sie mit einer Freundin nach Los Angeles, um ihr Glück als Musikerin zu versuchen. Sie arbeitete beim Fernsehen und kurzfristig als Songwriterin, konnte sich aber nur mehr schlecht als recht über Wasser halten. Desillusioniert ging sie schließlich zurück nach Texas und verdiente ihren Lebensunterhalt mit verschiedensten Jobs.
2002 bewarb sich Kelly Clarkson auf Drängen ihrer Freundin bei der Casting-Show American Idol und wurde unter 10.000 Bewerbern als eine von 30 Teilnehmern für die zweite Runde ausgewählt. Im September 2002 setzte sie sich im Finale gegen ihren Konkurrenten durch und wurde zur ersten Siegerin, der bis heute sehr beliebten, Casting-Show. Anschließend unterzeichnete sie einen Vertrag bei RCA Records. Ihre erste Single A Moment Like This erreichte die Spitze der Charts und das Album Thankful (2003) wurde mehr als vier Millionen mal verkauft.
Das zweite Album Breakaway (2004) brachte endlich den erhofften internationalen Durchbruch. Mit solidem Rock anstelle des bisherigen Soul-Pop erreichte Kelly Clarkson nun auch Europa und Australien. Die Single Since You Been Gone war in zahlreichen Ländern in den Top-10 und Breakaway wurde zum Millionenseller.
Als Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere erhielt sie am 8. Februar 2006 in Los Angeles zwei Grammys für die Best Pop Vocal Performance mit Since U Been Gone und für das Best Pop Vocal Album für ihr Album Breakaway.
Die beiden folgenden Alben My December (2007) und All I Ever Wanted (2009) waren durchaus erfolgreich, konnten jedoch die Verkaufszahlen des Vorgängers nicht erreichen. Erst das 2011 erschienene Album Stronger brachte wieder eine Steigerung. Vor allem die zweite Single Stronger wurde zum Riesen-Hit.
Kelly Clarkson ist bis heute die erfolgreichste Casting-Show-Gewinnerin weltweit. Sie hat als eine der wenigen den Sprung vom Casting-Talent zum Superstar geschafft. Mit ihrem Image als Mädchen von nebenan hat sie die Sympathie des Publikums im Sturm erobert.










                                                                        

                                                                                          

Donnerstag, 30. August 2012

Neuerscheinungen: Alanis Morissette - Havoc and Bright Lights


Am 24. August 2012 ist das 7. Studioalbum von Alanis Morissette erschienen. Havoc and Bright Lights wurde produziert von Guy Sigsworth (Madonna, Björk), der bereits das letzte Album Flavors Of Entanglement verantwortet hatte und Joe Chiccarelli (Jason Mraz, White Stripes).
Nach einer vierjährigen Pause, in der die Musikerin geheiratet und ihren Sohn zur Welt gebracht hat, ist sie mit einem soliden Stück Rock-Pop wieder zurück im Geschehen. Sie fasst ihr gesamtes Werk im letzten Titel Edge of Evolution zusammen: »We’re ready to push envelopes into full-blown consciousness« / »Wir sind bereit, die Grenzen des Bewusstseins zu erweitern«, verkündet sie in dem Song. „Die Evolution unseres Bewusstseins kann ein so erhabenes, extrem aufregendes und, ehrlich gesagt, auch verwirrendes Gesprächsthema für Menschen sein“, sagt Alanis Morissette. „Der Song ist also eine Einladung dazu, zu klären und zu unterstützen, was Wachstum, Heilung, Verbundenheit und Selbstverwirklichung tatsächlich für jeden Einzelnen bedeuten. Letztlich geht es mir darum, Menschen bei ihren mutigen Entscheidungen zu unterstützen. Ich glaube, das ist mein Beitrag: mich musikalisch und mit meinen Texten zu engagieren und damit den öffentlichen Diskurs über Humanität und Ganzheitlichkeit- im Gegensatz zu Perfektion und Tugendhaftigkeit - voranzutreiben. Das Intensivieren von Intimität, Verbundenheit und Authentizität ist ein Großteil dessen, zu was ich bestimmt bin. Ein großer Teil meiner Aufgabe hier ist, etwas zur Intensivierung von Intimität, Verbundenheit und Authentizität beizutragen.“
Man kann darüber diskutieren, ob sie dieser Aufgabe wirklich gerecht wird, schließlich handelt es sich hier 'nur' um Musik.
Mir persönlich gefällt das Album sehr gut. Es ist ein sehr gut produziertes Rock-Pop-Album, dass mit Sicherheit nicht revolutionär ist, aber abwechslungsreich und einfach gut anzuhören.
Die Texte aller 12 Songs hat Alanis Morissette selbst geschrieben. Sie legt, wie immer, großen Wert auf die Aussage ihrer Musik. So thematisiert sie Frauenfeindlichkeit und Gender-Kriege (Woman Down), den Preis des Ruhms (Celebrity), Scham, verursacht durch selbstzerstörerische Gedanken (Spiral), die Konsequenzen aus diversen Süchten (Havoc) und die tiefe Kluft, die durch unterschiedliche religiöse und politische Überzeugungen entsteht (Lens).
Musikalisch ist Havoc and Bright Lights eine ausgewogene Mischung verschiedener Elemente. Neben den, aus den letzten Jahren bekannten, elektronischen Sounds, kommen auch die Gitarren wieder mehr zur Geltung. Auch klassische Balladen haben ihren Platz gefunden.
Die Single Guardian ist ein kraftvoller Rocksong, der an die Alanis aus den 90ern erinnert, bei Celebrity und Numb dreht die Musikerin so richtig auf und läßt die Gitarren dröhnen und 'til You und Havoc sind sehr schöne ruhige Songs, die sich gut in die Gesamtstimmung einfügen.
Havoc and Bright Lights ist ein Album im typischen Morissette-Sound mit hohem Wiedererkennungscharakter. Ich finde das Album einfach nur gut. Songs für Herz und Hirn - das findet man heutzutage nicht überall.
Hörtipps: Guardian, Celebrity, Havoc



               
                                                           




                                                         

Donnerstag, 23. August 2012

Sophie B. Hawkins


Sophie Ballantine Hawkins ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1967 in New York geboren.
Als Tochter eines Anwaltes und einer Schriftstellerin wuchs die kleine Sophie behütet in Manhatten auf. Mit vierzehn hatte sie eine folgenschwere Begegnung mit einem afrikanischen Drummer. Dieser zeigte dem interessierten Mädchen, wie man die verschiedenen Arten der Percussion-Instrumente spielt. Sophie konnte fortan die Finger nicht mehr von den Trommeln lassen und nach der Highschool schrieb sie sich an der Manhattan School Of Music ein, um Schlagwerk zu studieren.
Parallell dazu gründete sie ihre erste Band. In den folgenden Jahren entwickelte sich Sophie B. Hawkins zur Multiinstrumentalistin. Heute spielt sie Gitarre, Keyboard, Piano und Percussion.
Ihr erstes Album, Tongues and Tails, erschien 1992. Es wurde von der Kritik positiv aufgenommen, brachte ihr eine Grammy-Nominierung als Best New Artist ein und war ihr kommerziell erfolgreichstes Album. Die Single Damn, I Wish I Was Your Lover wurde zum Riesen-Hit.
Das zweite Album Whaler (1994) konnte nicht ganz mit dem Erstling mithalten, wurde aber durchaus erfolgreich. Die Single As I Lay Me Down erreichte die US-Top Ten, verblieb ganze 67 Wochen in den Charts und stellte damit einen neuen Rekord auf.
Neben der Musik engagiert sich die Musikerin, die offen zu ihrer Bisexualität steht, auch für soziale Belange, vor allem für Frauenrechte und Tierschutz.
1999 kämpfte Sophie B. Hawkins mit ihrer Plattenfirma um die Veröffentlichung ihres dritten Albums Timbre. Sie verbat sich jegliche Einmischung in musikalische Belange und kaufte schließlich die Masterbänder des Albums von ihrem Label zurück. 2001 wurde Timbre dann auf ihrem eigens gegründeten Label Trumpet Swan Productions veröffentlicht. Erfolge konnte sie damit allerdings nicht verbuchen, auch die nächste Produktion Wilderness (2004) blieb unter den Erwartungen.
Nach einer längeren Pause, auch bedingt durch die Geburt ihres Sohnes 2008, kehrte Sophie B. Hawkins 2012 mit dem Album The Crossing wieder zurück ins Musikgeschehen.








                                                             






                                                                               

Freitag, 17. August 2012

Shelby Lynne


Shelby Lynne ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1968 als Shelby Lynne Moorer in Quantigo/Virginia geboren. Ihre jüngere Schwester Allison Moorer ist ebenfalls Sängerin.
Aufgewachsen in Alabama begann Shelby mit sieben Jahren, Gitarre zu spielen. Mit Mutter und Schwester sang sie dreistimmig Country-Songs. Country war die alles beherrschende Musik im Hause Moorer. So war es nur logisch, dass Shelby nach dem Highschoolabschluss mit ihrem frisch angetrauten Ehemann nach Nashville zog, um dort ihr Glück als Musikerin zu versuchen.
Tatsächlich erhielt sie einen Plattenvertrag bei Epic. Ihr Debüt-Album Sunrise erschien 1989. Nach fünf mehr oder weniger erfolgreichen Alben hatte die Musikerin genug vom Nashville System und verordnete sich eine musikalische Richtungsänderung. Mit dem Album I Am Shelby vollzog sie 1999 den Wechsel ins Singer-Songwriter-Fach. Mit ihren selbst geschriebenen Songs konnte sie zuerst in Europa überzeugen. Zwei Jahre später schaffte sie auch in den USA den Durchbruch und erhielt 2001 den Grammy als beste Newcomerin, was insofern bemerkenswert war, da sie zu diesem Zeitpunkt schon über zehn Jahre als Musikerin tätig war.
Im selben Jahr erschien das Album Love Shelby, das von Russ Ballard produziert wurde, der schon Alanis Morissette zum Durchbruch verholfen hatte. Der erhoffte Erfolg blieb allerdings aus und der rockigere Sound erhielt nur durchwachsene Kritiken.
Die folgenden Alben Identity Crisis (2003) und Suit Yourself (2005) waren intimere und dunklere Werke, die Shelby Lynne in ihrem Heimstudio selbst produzierte.
2005 gab sie ihr Leinwand-Debüt als Mutter von Johnny Cash im Kino-Hit Walk The Line.
2008 wurde das Dusty-Springfield-Tribute-Album Just A Little Lovin' veröffentlicht und geriet zum bisher größten Erfolg der Musikerin.
Im Anschluss gründete Shelby Lynne ihr eigenes Label Everso und veröffentlichte dort 2010 gleich zwei Alben: Tears, Lies, and Alibis und Merry Christmas. Im selben Jahr gingen Shelby und ihre Schwester Allison Moorer erstmals gemeinsam auf Tour.
2011 erschien das aktuelle Album Revelation Road auf dem sie alle Instrumente selbst spielte.









                                                          



                                                     
                                                                       

                                                                            

Freitag, 13. Juli 2012

Marianne Faithfull



Marianne Faithfull ist eine englische Musikerin und Schauspielerin. Sie wurde 1946 in London geboren. Als 18jährige traf sie auf einer Party den Rolling Stones Manager Andrew Loog Oldham, der sie sofort Keith Richards und Mick Jagger vorstellte. Die beiden schrieben einen Song für sie und Marianne stürmte 1964 mit As Tears Go By die Charts. Nach einer kurzen Ehe begann sie eine Affäre mit Mick Jagger, die immerhin drei Jahre andauerte. Diese Zeit bestand aus vielen Schlagzeilen und immer steigendem Drogenkonsum.
1968 erlitt sie eine Fehlgeburt, die ihre Drogenabhängigkeit noch verschlimmerte. In ihrem Song Sister Morphine, den später die Stones aufnahmen, thematisierte sie ihre Sucht. 1969 konnte man sie noch als Schauspielerin in Hamlet sehen, doch die nächsten Jahre versanken im Kampf gegen die Drogen.
Erst 1979 gelang Marianne Faithfull mit dem Album Broken English ein Comeback. Der jahrelange Drogenmissbrauch hatte ihre Stimme in eine rasselnde Röhre verwandelt, was ihren Songs eine noch intensivere Note verlieh. Die Single The Ballad Of Lucy Jordan wurde zum weltweiten Hit.
Dennoch kam sie von den Drogen nicht los. Erst 1985 bezeichnete sie sich selbst als clean.
Neben der Musik betätigte sich Marianne Faithfull auch als Schauspielerin. Sie spielte in mehreren Theaterstücken und Kinofilmen. Besonders Irina Palm (2007) bewies ihre Qualitäten auch in diesem Fach.
Auf der musikalischen Seite entwickelte sie sich in den 90er Jahren hin zur charismatischen Chanson-Sängerin. Sie arbeitete mit verschiedensten Musikern zusammen, u.a. Dave Stewart, PJ Harvey und Nick Cave.
Auch eine Brustkrebserkrankung konnte Marianne Faithfull nicht lange aufhalten. Sie veröffentlicht weiter regelmäßig neue Alben, zuletzt 2011 das wirklich bemerkenswerte Horses And High Heels.









                                                      

                                                                                        

Freitag, 29. Juni 2012

Chantal Kreviazuk



Chantal Kreviazuk ist eine kanadische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1973 in Winnipeg/Manitoba geboren. Sie hat ukrainische, schottische und indianische Wurzeln.
1997 wurde ihr Debüt-Album Under These Rock and Stones veröffentlicht und erhielt gute Kritiken aus der Musik-Branche. Es verkaufte sich gut und erreichte Doppel-Platin-Status.
Chantal Kreviazuk wurde als Beste Neue Künstlerin für den Juno nominiert und spielte 1998 auf dem Lilith Fair Festival.
1999 entstand ihr zweites Album Colour Moving And Still, das sie zusammen mit ihrem Ehemann Raine Maida, dem Sänger der Rockgruppe Our Lady Peace, geschrieben hatte. Auch diese Veröffentlichung war sehr erfolgreich und die Musikerin erhielt zwei Junos.
Das nächste Album What If All Means Something (2002) enthielt den Hit In This Life. Chantal Kreviazuks Songs wurden in mehreren Filmen und vielen TV-Serien verwendet. Am erfolgreichsten dabei war Leaving On A Jetplain aus dem Film Armageddon. Ihre Popularität wuchs dadurch enorm.
Ab 2003 machte sie sich auch als Songwriterin für andere Künstler einen Namen. So schrieb sie Songs für Avril Lavigne, Kelly Clarkson, Gwen Stefani, Mandy Moore, Carrie Underwood und viele mehr.
Chantal Kreviazuk lebt zusammen mit ihrem Mann und drei Söhnen in Los Angeles. Ihr neues Album, die Live-Aufnahme eines Konzerts mit Symphonie-Orchester, erscheint im Juli 2012.








                                                                  

                                                                                   

Dienstag, 26. Juni 2012

Christine McVie



Christine McVie ist eine englische Musikerin. Sie wurde 1943 in Grenodd/Lancashire als Christine Anne Perfect geboren. Ihr Vater, ein Konzert-Violinist, führte sie schon früh an die Musik heran. Mit vier Jahren erhielt sie Klavierunterricht und hielt sich lange an die klassische Musik bis sie mit 15 den Rock'n'Roll entdeckte. Fortan hörte sie Fats Domino und die Everly Brothers.
In Birmingham studierte Christine Kunst, mit der Absicht später als Kunst-Lehrerin zu arbeiten. Während dieser Zeit war sie Teil der lokalen Musik-Szene. Sie spielte Bass in der Band Sounds Of Blue. Nach ihrem Abschluss ging sie nach London und gründete 1968 zusammen mit Andy Silvester und Stan Webb die Blues orientierte Gruppe Chicken Shack. Christine spielte Klavier und sang. Die Band veröffentlichte zwei Alben und hatte einen Top-20-Hit mit ihrer Version des Etta James Klassikers I'd Rather Go Blind. 1969 verließ Christine die Band wieder und veröffentlichte 1970 ihr Solo-Debüt Christine Perfect.
Noch während Chicken-Shack-Zeiten traf sie auf Fleetwood Mac und verliebte sich in den Bassisten John McVie. Die beiden heirateten und die frischgebackene Christine McVie wurde Mitglied bei Fleetwood Mac. Die Ehe hielt acht Jahre, doch für die nächsten 25 Jahre spielte sie hier Klavier, sang und schrieb Songs. Durch den Erfolg der Band wurde sie selbst zum Star. Der erste Hit von Fleetwood Mac in den USA ,Over My Head, stammte aus ihrer Feder.
1984 entstand das zweite Solo-Album, Christine McVie. Die Songs Got A Hold On Me und Love Will Show Us How wurden zu kleineren Hits.
In den frühen 90er Jahren, zog sich Christine McVie immer mehr aus der Band zurück, weigerte sich auf Tournee zu gehen und verließ Fleetwood Mac schließlich endgültig 1998. In den vielen Jahren entstanden Hits wie Don't Stop, Songbird, Hold Me, Little Lies, Save Me oder Everywhere, die alle ganz oder zum Teil von Christine geschrieben wurden.
Nach 1998 ging sie wieder zurück nach England und zog sich ganz aus der Öffentlichkeit zurück. 2004 meldete sie sich mit dem Album In The Meantime wieder zurück, um danach gleich wieder unterzutauchen.





                                                         



                                                           


                                                                                       

Donnerstag, 31. Mai 2012

Avril Lavigne



Avril Lavigne ist eine kanadische Rock- und Pop-Sängerin. Sie wurde 1984 in Belleville/Ontario geboren. Als mittleres von drei Kindern wuchs sie in der Kleinstadt Napanee auf. In einer Privatschule erhielt Avril eine Ausbildung in Musik und Schauspiel. Dabei brachte sie sich im Alter von acht Jahren das Gitarre spielen selbst bei, später mit zwölf Jahren auch das Klavier spielen. Mit Unterstützung ihrer Eltern trat sie fortan in Kirchen, bei Dorffesten und kleineren Veranstaltungen auf. Mit 16 Jahren unterschrieb sie einen Plattenvertrag bei Arista und zog nach New York. Nach Schwierigkeiten mit den Produzenten ging sie nach Los Angeles, wo sie mit Clif Magness an ihren Songs arbeitete.
2002 erschien das Debütalbum Let Go. Es wurde zum Bestseller und erhielt vierfach Platin. Die Single Complicated kletterte in mehreren Ländern, darunter USA, Kanada und Deutschland, auf die Nummer 1 der Charts. 2003 gewann Avril Lavigne vier Juno Awards und wurde für acht Grammys nominiert.
2004 wurde das zweite Album Under My Skin veröffentlicht. Es wurde ähnlich erfolgreich wie sein Vorgänger. Avril Lavigne etablierte sich auch als Songwriterin für andere Musiker. So schrieb sie den Hit Breakway für Kelly Clarkson. Auf der Tournee zum Album gab die junge Musikerin 120 Konzerte auf der ganzen Welt. Sie spielte dabei Gitarre, Piano und Schlagzeug.
2007 erschien das Album The Best Damn Thing, auf dem auch der Song Keep Holding On vom Soundtrack des Films Eragon enthalten ist. Die Verkaufszahlen blieben deutlich hinter denen früherer Zeiten zurück. Doch Avril Lavigne trat auch jenseits der Musik in Erscheinung. Sie kreierte ihre eigene Modelinie und mehrere Parfums.
2011 wurde das aktuelle Album Goodbye Lullaby veröffentlicht. Es ist dunkler und reifer als die Vorgänger, Avril Lavigne verarbeitete hier ihre gescheiterte Ehe mit sehr persönlichen Songs.











                                                 

                                                                                     

Dienstag, 21. Februar 2012

Judith Holofernes (Wir sind Helden)



Judith Holofernes ist eine deutsche Musikerin, die vor allem als Sängerin und Gitarristin der Band Wir sind Helden bekannt ist. Sie wurde 1976 als Judith Holfelder in Berlin geboren. Ihr Künstlername spielt auf Holofernes an, einen General des babylonischen Königs Nebukadnezar, dessen Enthauptung durch die Hebräerin Judit im deuterokanonischen Buch Judit des biblischen Alten Testaments erzählt wird.
Mit sechs Jahren zog Judith Holofernes mit ihrer Mutter von Berlin nach Freiburg im Breisgau. Mit 14 verdiente sie dort Geld als Straßenmusikerin. Ein Sommerkurs an der Liverpool Institute for Performing Arts begeisterte sie derart, dass sie nach dem Abitur versuchte, dort einen Studienplatz zu bekommen. Das Vorhaben misslang und Judith ging nach Berlin und begann ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste. Nebenbei arbeitete sie weiter an ihren Songs und trat in Berliner Clubs auf. 1999 erschien das Album Kamikazeflieger in einer kleiner Auflage von 500 Stück. Richtigen kommerziellen Erfolg erreichte sie erst später.
Das änderte erst der Popkurs der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im Sommer 2000 besuchte sie ihn für zweimal drei Wochen und fand Menschen, die mit ihr Musik machten. "Ich hab mich wie ein kleiner Terrier in Polas, Jean-Michels und Stefans Beine verbissen, am Ende waren wir eine Band."
Das Studium wurde abgebrochen und die Musikkarriere gestartet. Zusammen mit ihrem späteren Mann,dem Schlagzeuger Pola Roy, Jean-Michel Tourette (Gitarre,Keyboard) und Mark Tavassol (Bass,Gitarre) bildet Judith Holofernes die Band Wir sind Helden. Sie singt, spielt Gitarre und schreibt Texte für die Gruppe. Ihre konsum- und medienkritische Einstellung zeigt sich in vielen Texten. Bis heute hat Wir sind Helden fünf erfolgreiche Alben veröffentlicht. Einige Songs wurden zu Hits wie z.B. Denkmal, Gekommen um zu bleiben oder Nur ein Wort.
Trotz Heirat und der Geburt zweier Kinder ist Judith Holofernes nach wie vor sehr präsent. Ob sie mit den Helden auf der Bühne steht, ihrer Abneigung gegen die Bild-Zeitung deutlich Ausdruck verleiht oder als Moderatorin im Fernsehen eine Sendung über Musikerinnen präsentiert – sie ist immer sie selbst. Eine kluge, wortgewandte, politisch interessierte und sehr am Boden gebliebene Musikerin.








                                                                       



                                                      

Freitag, 27. Januar 2012

Kate Voegele

Kate Voegele ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1986 in Bay Village/Ohio geboren. Ihr Vater brachte ihr als Teenager bei, Gitarre zu spielen. Sie begann bald, eigene Songs zu schreiben und hatte Auftritte in der näheren Umgebung ihrer Heimatstadt. 2005 bekam sie die Chance, bei dem großen Hilfs-Konzert Farm Aid neben Größen wie Neil Young aufzutreten. Dieses Erlebnis festigte ihren Wunsch, Musikerin zu werden.
Als ein Freund ein eigenes Plattenlabel eröffnete, gewann er Kate Voegele als erste Künstlerin. Sie veröffentlichte Ihr Debüt-Album Don't Look Away 2007 und tourte mit der Musikerin Natasha Bedingfield. Seit 2008 ist ihr Bekanntheitsgrad enorm gestiegen, weil sie in der beliebten TV-Serie One Tree Hill die Sängerin Mia Catalano spielt. Hier kann sie ihre Songs einem breiten Publikum präsentieren.
2009 veröffentlichte Kate Voegele ihr Album A Fine Mess. Durch ihr natürliches Auftreten und ihren geradlinigen Pop-Rock-Sound hat sie sich inzwischen eine große Anhängerschar geschaffen. Sie spielt gerne live und unterhält sich mit ihrem Publikum. Sie versteht die Bühne als ihr Wohnzimmer, in dem sich auch ihr Publikum wohlfühlen soll.
2011 erschien Kate Voegeles drittes Album Gravity Happens.




www.katevoegele.com