Willkommen in meinem Blog! Hier geht es um Musikerinnen. Vor allem um Frauen, die ihre Musik selbst machen, das heißt selbst schreiben und selbst spielen. Ich stelle bekannte Künstlerinnen vor und weniger bekannte, Hauptsache tolle Musik. Vorschläge sind jederzeit willkommen!





Donnerstag, 15. September 2011

Norah Jones


Norah Jones ist eine amerikanische Jazz-Sängerin, Pianistin und Songwriterin. Sie wurde 1979 in New York als Geethali Norah Jones Shankar geboren und ist die Tochter des indischen Sitar Spielers Ravi Shankar.
Nach der Scheidung der Eltern 1986 wuchs Norah bei ihrer Mutter in Texas auf. Mit fünf sang sie im Kirchenchor und zwei Jahre später lernte sie Klavier spielen und später Altsaxophon. Mit 15 besuchte sie die High School für Performing and Visual Arts in Dallas.
Mit 16 änderte sie mit der Erlaubnis ihrer Eltern ihren Namen offiziell in Norah Jones. 1997 ging sie an die University Of North Texas und studierte Jazzpiano. 1999 ging Norah Jones nach New York und gründete ihre eigene Band. 2001 erhielt sie einen Vertrag bei dem renommierten Label Blue Note Records.
Das 2003 veröffentlichte Debütalbum Come Away With Me wurde zu einem ungeahnten Erfolg. Es erhält acht Grammys und verkaufte sich nach Platinauszeichnungen in 40 Ländern insgesamt 20 Millionen mal. Norah Jones selbst, die dachte, das Album würde sich nur in Jazz-Kreisen verkaufen, war am meisten überrascht über diesen ungeheuren Erfolg. Der ruhige Akustik-Pop mit Soul- und Jazz-Anklängen hatte die halbe Welt verzaubert.
2004 erschien das zweite Album Feels Like Home, das deutlich von Country-Musik beeinflusst wurde. Die Erfolgsgeschichte ging weiter. Zwei Grammys und 4 Millionen verkaufte Exemplare allein in den USA waren der Beweis.
2007 nahm Norah Jones ihr drittes Album Not Too Late in ihrem eigenen Studio auf. Zum ersten Mal war jeder Song ganz oder teilweise von ihr selbst geschrieben. Durch ihren frühen Erfolg finanziell unabhängig konnte sich die Musikerin ohne Zeitdruck ganz ihren Vorstellungen widmen. Im selben Jahr spielte Norah Jones die Hauptrolle in dem Film My Blueberry Nights.
Es folgten die Alben The Fall (2009) und ...Featuring (2010), eine Zusammenstellung aller Duette mit verschiedensten Künstlern, u.a. Ray Charles, Herbie Hancock, Foo Fighters und Ryan Adams. Norah dazu: „Einige Künstler auf diesem Album gehören zu denjenigen, die ich schon als Kind verehrt habe, während andere wesentlich jünger sind, also eher zu meinen Altersgenossen zählen. Auch wenn die Musiker höchst unterschiedlich sind, zeigte sich bei der Zusammenstellung des Albums, dass den Songs ein gemeinsames Gefühl zu Eigen ist.“
Mir gefiel die Musik von Norah Jones von Anfang an. Auch finde ich ihre Entwicklung und ihren Mut, sich auch völlig anderen musikalischen Genres zu öffnen, absolut beeindruckend. 
















                                                                            

Mittwoch, 14. September 2011

Kim Richey


Kim Richey ist eine amerikanische Singer-Songwriterin und wurde 1956 in Zanesville/Ohio geboren. Als Jugendliche hatte sie das Glück, dass ihre Tante einen Plattenladen hatte. Hier verbrachte Kim ihre Freizeit, wühlte sich durch die Bestände, hörte alles an von Janis Joplin bis zu den Lovin' Spoonful und beschloss, dass ihr Lebensweg eine musikalische Richtung einschlagen muss.
Sie lernte Gitarre spielen und begann Songs zu schreiben. Doch bevor sich Kim Richey ganz der Musik widmete, arbeitete sie als Lehrerin. Als sie sich 1988 in Nashville niederließ, verbreitete sich ihr Ruf als gute Sängerin schnell in der Country-Szene. Sie sang für verschiedene Künstler im Background, z.B. Ryan Adams, Shawn Colvin und Mary Chapin Carpenter. Nebenbei schrieb sie erfolgreiche Songs für Trisha Yearwood und Maura O'Connell.
1995 veröffentlichte sie ihr erstes eigenes Album Kim Richey, das die Country-Charts erreichte und auch von der Kritik gelobt wurde. Das folgende Album Bitter Sweet (1997) ging mehr in Richtung Pop.
Es ist überhaupt schwierig, die Musik Kim Richeys in eine Kategorie einzuordnen. Vom Country kommend, entwickelte sie sich in Richtung Folk-Rock und sie selbst bezeichnet heute ihren Stil als Americana (eine Art Alternative Country mit sozialkritischen Elementen, von Folk und Rock beeinflusst). In ihren Songs erzählt sie Geschichten, die den Hörer auf eine Reise mitnehmen, wo Worte Bilder malen und Melodien die Seele berühren.
Ich selbst bin durch den Song A Place Called Home (vom 2002er Album Rise) auf Kim Richey aufmerksam geworden. Ich habe ihn in der Serie Angel gehört und war sofort hingerissen. Das ist einer dieser Songs, die einen wirklich bewegen und das ist es, was für mich gute Musik ausmacht. Er wurde auch mehrfach gecovert und in TV-Serien eingesetzt.
2010 erschien das bisher letzte Album Wreck Your Wheels.
Kim Richey ist wieder eine dieser unauffälligen Künstlerinnen, die in unseren Breiten kaum wahrgenommen werden. Schade, denn es lohnt sich definitiv hinzuhören!









                                                     



                                                                      


Dienstag, 13. September 2011

Jewel


Jewel Kilcher, besser bekannt als Jewel, ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1974 in Payson/Utah geboren und ist deutsch-schweizerischer Abstammung.
Jewel wuchs in Alaska unter schwierigen Bedingungen auf. Die Kilchers lebten ohne fließendes Wasser und Heizung und ernährten sich von den Früchten ihres Gartens und den umliegenden Wäldern.
Nach der Scheidung der Eltern, lebte Jewel bei ihrem Vater. Die beiden begannen als Duo in den Dörfern der Umgebung und später in ganz Alaska aufzutreten. Von ihm lernte sie singen und auch jodeln, was bei späteren Auftritten stets Begeisterung auslöste.
Mit 15 besuchte sie die Interlochen Arts Acadamy in Michigan, wo sie eine klassische Gesangsausbildung erhielt. In dieser Zeit lernte sie auch Gitarre spielen und nach ihrem Abschluss zog sie nach San Diego, wo sie erste Auftritte in Bars und Clubs hatte. Dort wurde Jewel von einem Verantwortlichen der Atlantic Records entdeckt und unter Vertrag genommen.
Ihr erstes Album Pieces Of You erschien 1995. Dieses Album wurde zu einem der erfolgreichsten Debütalben aller Zeiten. Es hielt sich zwei Jahre lang in den amerikanischen Charts und verkaufte sich mehr als 12 Millionen mal. Mit gerade 19 Jahren hatte Jewel die Musikindustrie vollkommen überrascht. Ihre einfachen Songs, ohne viel Aufwand produziert, oft nur mit Gitarrenbegleitung, trafen offenbar den Nerv der Zeit. Die Künstlerin unternahm ausgedehnte Tourneen in den USA und Europa, durfte die Nationalhymne beim Super Bowl singen und war einer der Headliner beim Frauenmusik-Festival Lilith Fair.
Die folgenden Alben, acht insgesamt, konnten zwar nie an diesen kommerziellen Erfolg anknüpfen, doch Jewels Karriere entwickelte sich in mehrere Richtungen. Musikalisch experimentierte sie mit anderen Musikstilen z.B. Dance und Techno, auf dem Album 0304 (2003), bevor sie sich mit Perfectly Clear (2008) endgültig dem Country zu wandte. Neben der Musik konnte Jewel auch in einigen Filmen und Serien als Schauspielerin überzeugen. Mehrere Bücher, darunter ein Lyrik-Band und eine Autobiographie zeugen von der großen Schaffenskraft dieser Künstlerin.
Jewel selbst ist immer noch überrascht, welche Entwicklung ihre Karriere genommen hat. Sie durfte für Papst Johannes Paul II. spielen, tourte mit Bob Dylan und B.B. King und hatte einen Auftritt im Weißen Haus. Das Mädchen aus Alaska hat es weit gebracht.



www.jeweljk.com                 





                                                                           
                                                                                  


Montag, 12. September 2011

Amy Macdonald

Amy Macdonald ist zwar noch eine junge Künstlerin und steht noch am Beginn ihrer Karriere, aber ich finde sie unglaublich talentiert und deswegen erhält sie hier ihren Platz.
Amy wurde 1987 in Bishopbriggs, Schottland geboren. Mit 12 Jahren brachte sie sich das Gitarre spielen selbst bei. Als Vorbilder nennt sie die Rockband Travis und Pete Doherty. Schon im Teenager-alter begann sie eigene Texte zu schreiben und bald wurden Songs daraus. Noch während der Schulzeit absolvierte sie Auftritte in Glasgower Clubs und Pubs.
Nach dem Schulabschluss konzentrierte sich Amy Macdonald ganz auf ihre Musik und erhielt einen Vertrag bei dem Label Vertigo. 2007 erschien schließlich das erste Album This Is The Life. Es enthielt ausschließlich eigene Songs. Hier begann ein Erfolg, den niemand für möglich gehalten hatte. Sowohl das Album, als auch die gleichnamige Single schafften es an die Spitze mehrerer europäischer Länder. Vor allem in Deutschland wurde Amy sehr beliebt. Ihre Songs liefen ohne Ende im Radio und sie erhielt einen Preis nach dem anderen. Es folgten Auftritte in ganz Europa, die sympathische Musikerin hatte es geschafft.
Trotz des großen Trubels um ihre Person, schaffte Amy Macdonald es, neue Songs für ein zweites Album zu schreiben. 2010 wurde A Curious Life veröffentlicht. Hier verarbeitet Amy persönliche Themen, aber auch erste Erfahrungen mit ihrem neuen Dasein als Star. Dieses Album konnte nahtlos an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen.
Ich finde es schön zu sehen, dass eine junge Frau, trotz des schnellen Erfolgs, auf dem Boden geblieben ist. Ich habe sie live gesehen und ihre Natürlichkeit kommt unheimlich sympathisch rüber. Ihre Ansagen spricht sie nach wie vor in breitestem Schottisch, für Deutsche schwer zu verstehen, aber ich finds gut. Darüber hinaus mag ich einfach ihre Musik. Akustischer Sound mit eingängigen Melodien, gemischt mit einer unverwechselbaren Stimme. Ich bin gespannt, was wir in der Zukunft noch von Amy Macdonald zu hören bekommen.



www.amymacdonald.co.uk






                                                       



                                                              

Sonntag, 11. September 2011

Regina Spektor


Regina Spektor ist eine aus Russland stammende amerikanische Sängerin und Pianistin, die zur Alternative- und Anti-Folk-Szene gezählt wird.
Sie wurde 1980 in Moskau geboren und als sie neun Jahre alt war, wanderten ihre jüdischen Eltern aufgrund des Antisemitismus in der Sowjetunion mit ihr in die USA aus.
Regina wuchs in New York auf und erhielt eine klassische Klavierausbildung.
Eigentlich von der klassischen Musik kommend, interessierte sich die Künstlerin zunehmend für andere Genres wie Hip Hop, Punk und Rock. Schließlich entdeckte sie Singer-Songwriter wie Joni Mitchell und begann selbst erste Songs zu schreiben. An einem Musik Konservatorium studierte sie Komposition und legte damit den Grundstein für ihre spätere Karriere.
Regina Spektor spielte in Clubs und Cafés der New Yorker Anti-Folk-Szene. Ihre ersten beiden Alben 11:11 (2001) und Songs (2002) veröffentlichte sie selbst und verkaufte sie bei ihren Auftritten. 2004 erhielt die Musikerin einen Vertrag bei Sire Records und das Album Soviet Kitch wurde veröffentlicht. Sie tourte mit den Strokes und später mit Kings Of Leon durch die USA und Europa.
Das 2006 erschienene Album Us wurde nun auch von den Medien beachtet. Mehrere Songs fanden Verwendung in Werbeclips und TV Serien, darunter auch Grey's Anatomy.
2009 erschien das bisher letzte Studio-Album Far.
Regina Spektors Musikstil zu beschreiben ist schwierig. Sie verarbeitet sehr viel verschiedene Elemente in ihrer Musik. So finden sich Anklänge aus Folk, Punk, Rock, Jazz und Klassik in ihren Songs. Sie selbst findet es wichtiger jedem einzelnen ihrer Songs einen eigenen Stil zu geben, als einen bestimmten Stil für ihre Musik als Ganzes zu entwickeln. Sie experimentiert gerne mit ungewöhnlichen musikalischen Techniken und verwendet sowohl Dialekte als auch Fremdsprachen in ihren Texten. Auch Ausschnitte aus der Literatur sind hier mehrfach zu erkennen. Als musikalische Einflüsse nennt die Künstlerin die Beatles, Bob Dylan, Tom Waits, Radiohead, Billie Holiday und Frederic Chopin.
Insgesamt ist Regina Spektor eine der ungewöhnlichsten, auffälligsten Musikerinnen, der aktuellen Musik-Szene. Auf ihrem Live-Album Live In London (2010) kann man sich besonders gut davon überzeugen.








                                                                              
                                                          



                                                                    

Samstag, 10. September 2011

Mary Chapin Carpenter


Nachdem ich ihren Namen schon mehrmals erwähnt habe, ist es nun an der Zeit sich der Dame selbst zuzuwenden.
Mary Chapin Carpenter ist eine amerikanische Country-und Folkmusikerin. Sie wurde 1958 in Princeton/New Jersey geboren. Von 1969 bis 71 lebte ihre Familie in Japan bis sie nach Washington zog, wo Mary zur Schule ging und später ihre ersten musikalischen Erfahrungen sammelte. Nach einem Studium an der Brown University traf sie den Gitarristen John Jennings mit dem sie in der Washingtoner Clubszene auftrat. Anfangs noch mit Songs anderer Musiker, im Laufe der Zeit kam immer mehr eigenes Material dazu.
1987 erhielt Mary Chapin Carpenter schließlich einen Vertrag bei Columbia Records und veröffentlichte, das von John Jennings produzierte Album Hometown. Doch erst das deutlich mehr an Countrymusik orientierte Album State Of The Heart (1989) brachte den ersten Erfolg. Mary konnte sich nie wirklich mit dem Label Countrysängerin identifizieren. Sie sah sich eher als Singer-Songwriterin. Doch der Erfolg gab vor allem der Plattenfirma recht, die auf diese musikalische Richtung drängte.
Das erfolgreichste Album ihrer Karriere veröffentlichte Mary Chapin Carpenter 1992. Come On, Come On wurde mehr als vier Millionen mal verkauft und sieben Singles erreichten die Charts. Unterstützt wurde sie auf dem Album u.a. von Shawn Colvin und den Indigo Girls. Die Musikerin hatte es geschafft, sich in der Spitze der Country-Szene festzusetzen, ohne die für dieses Genre üblichen Attitüden. Kein übertriebenes Make Up, keine hochtoupierten Haare und keine tränenreichen Auftritte.
Einige Jahre verbrachte Mary Chapin Carpenter in diesem Umfeld, sammelte insgesamt 5 Grammys, absolvierte mehrere erfolgreiche Tourneen und schrieb Songs auch für andere Künstler, z.B. Joan Baez, Cyndi Lauper oder Trisha Yearwood.
Nach 2000 veränderte sich der musikalische Stil der Künstlerin immer mehr weg vom Country wieder mehr in Richtung Folk. Auch beschäftigte sie sich in ihren Texten jetzt mehr mit sozialkritischen und politischen Themen. In The Calling (2007) setzt sie sich für die Opfer des Hurrikans Katrina ein und unterstützt die, von konservativen Kräften heftig kritisierte, Country-Band Dixie Chicks. Sie ist eine der wenigen prominenten Künstlerinnen, die sich öffentlich gegen den Irak-Krieg aussprechen und eine der ersten Kolleginnen, die Chely Wright, für ihr Coming Out als erste lesbische Countrysängerin, gratulieren. Mary Chapin Carpenter ist also eine Frau, die im gereiften Alter für ihre Überzeugungen einsteht, für die Chartplatzierungen nicht mehr wichtig sind und die sich ganz ihrer Musik widmet.
2010 entsteht ihr 12. Studio-Album The Age Of Miracles.
Ich mag Mary Chapin Carpenter wegen ihrer wunderbar tiefen Stimme, die absolut unverwechselbar ist und wegen ihrer persönlichen Einstellung zu den wichtigen Themen dieser Welt. Es gibt leider viel zu wenige ihrer Art.



www.marychapincarpenter.com 






                                                                         


                                                           


                                                                               

Freitag, 9. September 2011

Meg Hutchinson


Meg Hutchinson ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Sie wurde 1978 in Egremont/Massachusetts geboren. Schon als Kind interessierte sie sich für Literatur, vor allem Poesie. Als sie mit 11 Jahren die Gitarre ihrer Großmutter erbte, fand sie einen Weg, ihre Liebe zu den Worten mit Musik zu verbinden.
Nach einem Literaturstudium mit Abschluss in kreativem Schreiben, zog Meg Hutchinson nach Boston. Hier begann sie ihre Musikkarriere mit Auftritten in Bars und Cafés. 1999 veröffentlichte sie ihr erstes Album Against The Grey. Im Folgenden gewann sie mehrere Preise auf Folk-Festivals und konnte sich als ernstzunehmende Songwriterin einen Namen machen. 2001 erschien die Live-CD Any Given Day und das Album The Crossing (2004) schließlich wurde von der Kritik hochgelobt.
Nach und nach konnte sich die Musikerin von einem Geheimtipp in Neuengland bis zur landesweit erfolgreichen Künstlerin entwickeln. Ihr Musikstil, der tiefgründige, metaphernreiche Texte mit Melodien verbindet, findet ein treues Publikum.
Das beim renommierten Folk-Label Red House Records veröffentlichte Album Come Up Full (2008) schließlich brachte den endgültigen Durchbruch.
Meg Hutchinson beschäftigt sich in ihren Songs nicht nur mit persönlichen Themen, sondern auch mit der amerikanischen Kultur und dem Krieg. Die Ausdruckskraft ihrer Songtexte bringen ihr Vergleiche mit Größen wie Dar Williams, Joni Mitchell und Mary Chapin Carpenter.
2010 erschien ihr Album The Living Side. Hier beschäftigt sich Meg Hutchinson mit der Suche des modernen Menschen nach einem Sinn inmitten von Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und globaler Erwärmung und plädiert für die Rückbesinnung auf sich selbst. Sie sagt: “ Ich wuchs auf dem Land auf, ohne Fernsehen oder Internet. Es gibt so viele stille Stunden am Tag. So viel Raum zwischen Ereignissen. Wir haben verlernt, alleine mit unseren Gedanken zu sein.“
Meg Hutchinson eine der großen Stimmen, der modernen akustischen Musik.









                                                                


                                                                       

Donnerstag, 8. September 2011

Catie Curtis


Catie Curtis ist eine amerikanische Singer-Songwriterin. Geboren 1965 in einer Kleinstadt in Maine, interessierte sie sich schon früh für Musik und widmete sich erst dem Schlagzeug und später der Gitarre. Sie besuchte die Brown University und verließ sie mit einem Abschluss in Geschichte. Danach ging sie nach Boston, um in der dortigen Folk-Rock-Szene Fuß zu fassen.
1996 erschien ihr erstes Album Truth From Lies und im Laufe der Jahre folgten weitere 10 Alben. Catie Curtis ist konstant mit ihrer Musik unterwegs. Sie überzeugt ihr Publikum mit ihrer Authentizität und ihrem Talent, Songs zu schreiben, die schlicht wirken und doch in die Tiefe gehen. Ihre klare Stimme tut ihr übriges, um Menschen wirklich zu berühren. Sie steht u.a. mit Mary Chapin Carpenter, Dar Williams, Patty Griffin und Melissa Ferrick auf der Bühne. 2010 spielt sie im Weißen Haus. Ihre Songs fanden Verwendung in TV-Serien ( u.a. Greys Anatomy) und mehreren Filmen.
In ihrem privaten Leben engagiert sich die Musikerin für den musikalischen Nachwuchs. Sie gründete die Initiative „Aspire To Inspire“, die gebrauchte Instrumente sammelt, um sie jungen Musikern zu geben, die sich selbst keine leisten können.
Außerdem setzt sich Catie Curtis, selbst offen lesbisch, für die Homo-Ehe ein. Sie ist mit einer Frau verheiratet und das Paar hat zwei Töchter.
Ich habe eine Weile gebraucht, um mich mit Catie Curtis Musik anzufreunden, aber irgendwann hat es Klick gemacht und es war um mich geschehen. Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit. Hört hin, es lohnt sich!








                                                                      
                                          
                                                                                                       

Mittwoch, 7. September 2011

Sarah McLachlan


Es gibt eine ganze Reihe großartige Stimmen in der Musikindustrie und Sarah McLachlan ist mit Sicherheit eine davon.
Sie wurde 1968 in Halifax, Kanada geboren. Als Kind erhielt sie Gesangs- und Klavierunterricht, sowie Unterricht in klassischer Gitarre. Noch in der Schule wurde sie Sängerin einer Rockband, und in ihrem Highschool – Jahrbuch wurde ihr eine Karriere als berühmte Rocksängerin vorhergesagt.
1988 erhielt Sarah einen Plattenvertrag und zog nach Vancouver, um ihr erstes Album Touch aufzunehmen. Der große kommerzielle Durchbruch ließ noch auf sich warten, gelang ihr aber schließlich mit dem folgenden Album Solace (1991). An diesem Punkt begann ihre Zusammenarbeit mit Pierre Marchand, der seitdem alle Alben Sarah McLachlans produziert und manchmal Songs mit der Musikerin zusammen schreibt.
Sowohl das 1993 veröffentlichte Album Fumbling Towards Ecstasy und vor allem Surfacing (1997) wurden Riesenerfolge. Nicht nur in ihrer Heimat Kanada, sondern auch in den USA und vielen anderen Ländern konnte Sarah McLachlan die oberen Regionen der Charts erklimmen. Sie erhielt außerdem zwei Grammys und einen Juno Award.
1997 organisierte die Sängerin, frustriert von der weitverbreiteten Ignoranz der Musikindustrie gegenüber weiblichen Musikern, das Festival Lilith Fair. Hier spielten ausschließlich weibliche Künstler (neben McLachlan u.a. Sheryl Crow, Emmylou Harris, Suzanne Vega, Shawn Colvin und die Indigo Girls) vor einem begeisterten Publikum. Zwischen 1997 und 1999 wurden in Kanada und den USA über 100 Konzerte gegeben. 2010 gab es eine Neuauflage von Lilith Fair.
Nach einer längeren Pause und der Geburt ihrer Tochter (2002), kehrte Sarah McLachlan 2003 mit dem Album Afterglow wieder auf die Konzertbühnen zurück. 2006 erschien das Weihnachtsalbum Wintersong, das wiederum weltweit sehr erfolgreich war.
2007 wurde ihre zweite Tochter geboren.
2010 sang Sarah McLachlan bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in ihrer Heimatstadt Vancouver. Im selben Jahr erschien ihr aktuelles Album Laws Of Illusion.
In ihrer Karriere hat Sarah McLachlan bis jetzt über 25 Millionen Alben verkauft, ihre Songs wurden in Filmen und TV-Serien verwendet und sie arbeitete mit Kollegen wie Sheryl Crow, Bryan Adams oder Jann Arden.
Für ihr großes Engagement im Bereich Frauenrechte, Aids und Umweltschutz erhielt sie 2011 einen Ehrendoktor der Simon Fraser Universität.
Wer ihre Songs wie z.B. Angel, Ordinary Miracle oder Building A Mystery kennt, weiß, sie ist einfach eine große Künstlerin.



www.sarahmclachlan.com   

                                                                        
                                                                               

Dienstag, 6. September 2011

Claudia Koreck


An dieser Stelle wird es nun Zeit für eine deutsche Musikerin.
Claudia Koreck wurde 1986 in Traunstein geboren und lebt heute in München.
Sie spielt Gitarre und Keyboard und schreibt ihre in bairischem Dialekt gehaltenen Lieder selbst.
Mit 12 Jahren begann Claudia zu musizieren und gewann mehrere Gesangswettbewerbe. 2007 wurde sie vom Radiosender Bayern 3 entdeckt, der ihrer ersten Single Fliang zu großem Erfolg verhalf. Auch das gleichnamige Album wurde ein Hit in Bayern und auch in ganz Deutschland. Im folgenden trat Claudia Koreck bei vielen Festivals in Deutschland auf und bewies ihre musikalischen Qualitäten einem Live-Publikum.
2008 komponierte und sang sie das Titellied zu Joseph Vilsmaiers Verfilmung der Geschichte vom Brandner Kaspar, S'ewige Lem.
2009 erschien das zweite Album Barfuaß um die Welt, auf dem die Musikerin ihre Eindrücke einer Weltreise verarbeitete.
Nach Hochzeit, der Geburt eines Sohnes und einem Rückzug ins Privatleben, veröffentlichte Claudia Koreck 2011 das Album Menschsein, das geprägt ist von ihren neuen persönlichen Erfahrungen. Sie sagt: „Ich schreibe Lieder darüber, wie es mir gerade geht.“ 
Ich finde Claudia Koreck ist eine offene, sympathische Musikerin, die ihren Liedern eine sehr persönliche und auch bairische Note gibt. Eine Bereicherung für die Musikszene.








                                                                                     

Antje Duvekot


Antje Duvekot (geboren 1976 in Heidelberg) ist eine amerikanische Singer-Songwriterin aus Massachusetts. Mit 13 Jahren zog sie mit ihrer Mutter aus Deutschland nach Delaware. Schon mit 16 nahm sie ihre ersten Songs selbst auf, um sie an Freunde zu verschenken. Mit 18 zog sie mit einer selbst aufgenommenen Kassette durch die Clubs und verkaufte sie nach ihren Auftritten.
Ihre ersten beiden Alben Little Peppermints (2002) und Boys, Flowers, Miles (2005) sind beides Live-Aufnahmen von Konzerten. Typisch für Antje Duvekot ist, dass sie zwischen den Liedern viel erzählt. Kleine Geschichten z.B. über die Entstehung der Songs, was ihre Auftritte so besonders macht.
Ihre Musik an sich ist eher dunkler und manchmal traurig. Antje sagt in einem Interview selbst, Musik sei Therapie für sie, ein Mittel, um der Traurigkeit zu entkommen.
Die Instrumentierung ist sparsam. Die Musikerin ist meist allein mit ihrer Gitarre.
Ihr erstes Studio-Album Big Dream Boulevard (2006) und vor allem The Near Demise Of The Highwire Dancer (2009) festigten ihren Ruf als Schöpferin wunderbarer, poetischer Songs.
Mit unendlich vielen Live-Auftritten, die immer öfter ausverkauft sind, erweitert sie die Zahl ihrer Anhänger.
2011 erschien Antje Duvekot Live All Over The Place, das beste Live-Album, das ich kenne. 










                                                                     

Montag, 5. September 2011

Ingrid Michaelson


Ingrid Michaelson ist eine amerikanische Singer-Songwriterin und wurde 1979 in Staten Island /New York geboren. Sie wuchs in einer Künstlerfamilie auf, Vater - Komponist, Mutter – bildende Künstlerin, und ihr Talent wurde früh gefördert. Schon mit vier Jahren erhielt sie Klavier- und später Gesangsunterricht. Ingrid studierte Theaterwissenschaften und arbeitete als Regisseurin einer Theatergruppe. Nebenbei fing sie an, eigene Songs zu schreiben.
Ihr Debütalbum Slow The Rain veröffentlichte Ingrid Michaelson im Selbstverlag, das zweite Album Girls and Boys (2006) stellte sie ins Internet auf ihre MySpace-Seite. Eine Musikmanagerin entdeckte ihre Songs und der Titel Breakable wurde bei Grey's Anatomy eingesetzt. Wie schon oft, z.B. bei Brandi Carlile erwies sich die Serie als Karriereschub. Nach einem regelrechten Run auf Ingrid Michaelson im Internet, wurde Boys and Girls 2007 neu veröffentlicht. Es folgten Be OK (2008) und Everybody (2009).
Ingrid Michaelson veröffentlicht alle Alben auf ihrem eigenen Label Cabin 24.
Obwohl ihre Songs The Way I Am und Be OK auch außerhalb der USA sehr erfolgreich waren, lässt sie sich nicht von ihrem doch manchmal eigenwilligen Stil abbringen. Sie behält ihre Brille und unterschreibt bei keinem Major Label.
Ich mag diese eigenwillige Sängerin. Ich liebe ihre Musik, die ich als Indie/Pop bezeichnen würde und ich liebe ihre Unabhängigkeit, die beweist, dass man im Musik-Business auch erfolgreich sein kann, ohne sich total zu verbiegen.









                                                                  

Sonntag, 4. September 2011

Jann Arden



Jann Arden ist aus Kanada und wurde 1962 in Springbank/Alberta geboren. Als Jugendliche entdeckte sie die Gitarre und schon bald spielte sie Lieder von John Denver, Janis Ian oder Frank Zappa. Später ging sie nach Vancouver, um in der dortigen Musikszene Fuß zu fassen. Das gelang ihr sehr gut und 1993 erschien ihr Debütalbum Time For Mercy. Das Album und auch die erste Single I Would Die For You wurden von der Kritik begeistert aufgenommen. Das folgende Album Living Under June (1994) untermauerte und vergrößerte den Erfolg. Jann Arden schaffte es mit dem Song Insensitive nun auch in die US-Charts. Weitere 9 Alben sollten folgen.
Neben ihrer Karriere als Folk-Rock Sängerin, schrieb sie auch Bücher über Poesie und war Moderatorin mehrerer TV-Shows in Kanada.
Jann Arden erhielt insgesamt 19 Juno Awards (die kanadischen Grammys) und einen Stern auf Kanadas Walk Of Fame. In ihrer Heimat zählt sie somit zu den bekanntesten Sängerinnen und verdient meiner Meinung nach größere Aufmerksamkeit, auch außerhalb Kanadas.





                                                
                                           



                                                                        

Freitag, 2. September 2011

Rachael Yamagata


Rachael Yamagata ist eine amerikanische Songwriterin mit italienisch-deutsch/japanischer Abstammung. Sie wurde 1977 in Arlington/Virginia geboren und wuchs in New York und Washington auf. Bevor sie sich ihrer Musikkarriere widmete, besuchte sie die Elitehochschule Vassar College.
Ihre erste Bühnenerfahrung machte Rachael mit der aus Chicago stammenden Funk-Band Bumpus. 6 Jahre tourte sie mit der Band, sang und schrieb Songs. Dann entwickelte sich Rachael musikalisch in eine andere Richtung. Ihre Songs, die sich jetzt mehr an Folk-Rock orientierten, passten nicht mehr in die Band und sie entschied sich für eine Solokarriere. 2004 erschien ihr Debütalbum Happenstance, das gleich erfolgreich war. Ihre Songs wurden in zahlreichen Fernsehserien verwendet, z.B. O.C. California, Brothers & Sisters oder Grey's Anatomy. Aus diesem Album stammt die Hitsingle Wore Me Down.
Ihr zweites Album Elephants...Teeth Sinking Into Heart erschien 2008 und ist um einiges dunkler und trauriger als sein Vorgänger.
Rachael Yamagata arbeitet mit anderen Künstlern wie Jason Mraz, Ryan Adams und Mandy Moore und schreibt auch Musik für Kinofilme.
Ihr drittes Album wird noch in diesem Jahr 2011 erwartet.







                                                                     
                                                                     


Donnerstag, 1. September 2011

Edie Carey


Edie Carey ist eine amerikanische Songwriterin. Geboren in Burlington/Vermont interessierte sich schon früh für Musik und Poesie. Lange Zeit aber dachte sie nicht daran, Musik zu ihrer Hauptbeschäftigung zu machen. Erst in ihrer Collegezeit und bei einem einjährigen Aufenthalt in Italien lernte sie das Gitarrenspielen und versuchte sich als Staßenmusikantin und später bei kleinen Collegeveranstaltungen.
1997 entstand das erste Album The Falling Places und Edie tourte durch Nordamerika und England. Nach und nach erarbeitete sie sich eine treue Fangemeinde, nicht zuletzt durch ihre warme, gefühlvolle Stimme und ihre intelligenten, eindringlichen Songs. Ihren Musikstil kann man als zeitgenössischen Folk mit Pop und Country-Einflüssen bezeichnen.
Im Laufe der Jahre entstanden sieben Alben, von denen das letzte, Bring The Sea 2010 veröffentlicht wurde.
Ich bin auf Edie Carey durch last.fm gestoßen und ihr Song If I Start To Cry ist einer meiner absoluten Lieblingssongs. Diese Musikerin ist eine der stillen, unauffälligen Künstlerinnen, die wohl nie große Charts-erfolge aufweisen werden, aber gerade diesen unbekannten 'Musik-Perlen' möchte ich hier eine Plattform bieten und Edie Carey ist mit Sicherheit eine davon.


www.ediecarey.com